
Medizintechnikkonzern verbucht Aktientransaktionen zur Steuerabdeckung, während Finanzprognose für 2025 trotz Cybervorfalls positives Wachstum vorsieht.
Die Führungsetage von CryoLife, einem Medizintechnikunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von nahezu 1 Milliarde Dollar, hat kürzlich mehrere Aktientransaktionen durchgeführt. Der Finanzvorstand Lance Berry veräußerte 4.909 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 24,80 Dollar pro Aktie, was einem Gesamtwert von etwa 121.763 Dollar entspricht. Nach diesem Verkauf hält Berry noch 153.431 Aktien direkt am Unternehmen. Gleichzeitig erhielt er 48.100 Aktien ohne Kosten im Rahmen einer Leistungsaktienzuteilung vom Februar 2024. Ähnliche Verkäufe tätigten auch der Handelsdirektor John E. Davis, der 2.618 Aktien für insgesamt 64.938 Dollar veräußerte, sowie der Senior Vizepräsident Marshall Stanton, der 1.603 Aktien für rund 39.761 Dollar verkaufte. Diese Transaktionen erfolgten zur Deckung von Steuerabgaben im Zusammenhang mit der Übertragung von Leistungsaktieneinheiten und stellten keine freiwilligen Verkäufe dar. Die Aktie wird derzeit bei etwa 23,50 Dollar gehandelt, was einem Rückgang von etwa 15 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Trotz der jüngsten Schwäche verzeichnete die Aktie im letzten Jahr eine Rendite von 20,78 Prozent.
Quartalsergebnisse und Zukunftsaussichten
CryoLife meldete für das vierte Quartal 2024 einen Umsatz von 97,3 Millionen Dollar, was unter den erwarteten 100,82 Millionen Dollar lag. Diese Abweichung ist teilweise auf einen Cybersicherheitsvorfall zurückzuführen, der den Umsatz um etwa 4,5 Millionen Dollar beeinträchtigte. Dennoch übertraf das bereinigte EBITDA des Unternehmens mit 17,6 Millionen Dollar die Erwartungen von 17 Millionen Dollar. Der Jahresumsatz 2024 belief sich auf 388,5 Millionen Dollar und lag damit leicht unter der prognostizierten Spanne von 389 bis 396 Millionen Dollar. Für 2025 rechnet CryoLife mit einem Umsatz zwischen 420 und 435 Millionen Dollar und einem bereinigten EBITDA zwischen 83 und 91 Millionen Dollar. Analysten von Stifel, Needham und JMP Securities behielten ihre Kaufempfehlungen für die Aktie bei, obwohl Stifel und Needham ihre Kursziele auf 30 bzw. 32 Dollar senkten. Das Unternehmen erwartet, dass der Cybersicherheitsvorfall auch das erste Quartal 2025 beeinflussen wird, rechnet jedoch mit einer Erholung des Umsatzwachstums im Laufe des Jahres, unterstützt durch Produktinnovationen und behördliche Genehmigungen.
CryoLife-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CryoLife-Analyse vom 10. März liefert die Antwort:
Die neusten CryoLife-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CryoLife-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CryoLife: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...