
Der Finanzdienstleister Grenke verzeichnet einen dramatischen Kursverlust von mehr als 23 Prozent innerhalb der letzten sieben Tage. Die Aktie schloss am Freitag bei 13,90 Euro und notiert damit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 13,86 Euro, das am 13. März 2025 erreicht wurde. Im Jahresvergleich summiert sich der Wertverlust auf fast 40 Prozent.
Die jüngsten Verluste wurden maßgeblich durch die vorsichtige Prognose des Unternehmens für das Jahr 2025 verursacht. Trotz stabiler operativer Ergebnisse bleiben die Wachstumsperspektiven begrenzt, was bei Anlegern zu erheblicher Verunsicherung führte. Die aktuelle Notierung liegt mit über 33 Prozent deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 20,88 Euro, was auf einen intakten langfristigen Abwärtstrend hindeutet.
Analysten bleiben trotz Enttäuschungen optimistisch
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Ungeachtet der negativen Marktentwicklung sprach Deutsche Bank Research am 14. März 2025 weiterhin eine Kaufempfehlung für die Grenke-Aktie aus. Das Kursziel wurde allerdings von 24 auf 22 Euro gesenkt. Analyst Mengxian Sun merkte in seiner Bewertung an, dass der Nettogewinn des Unternehmens im vergangenen Jahr knapp unterhalb der bereits revidierten Zielspanne lag.
Der technische Zustand der Aktie zeigt deutliche Schwächesignale. Mit einem RSI-Wert von 19,4 befindet sich das Papier tief im überverkauften Bereich. Die hohe annualisierte Volatilität von über 60 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage verdeutlicht die ausgeprägte Unsicherheit der Marktteilnehmer bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung des IT-Leasing- und Finanzdienstleistungsunternehmens. Die erhebliche Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem Kursziel der Deutschen Bank verdeutlicht die gespaltene Einschätzung zwischen Marktrealität und Analystenerwartungen.
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