
Der Bergbaukonzern verschlankt sein Portfolio und konzentriert sich auf Kernrohstoffe. Trotz positiver Kursentwicklung am Freitag steht die Aktie monatlich im Minus.
Anglo American vollzieht gegenwärtig eine umfassende Umstrukturierung seiner Geschäftstätigkeit mit verstärktem Fokus auf Kupfer- und Eisenerzabbau. Im Zuge dieser strategischen Neuausrichtung trennt sich das Unternehmen von Randaktivitäten und optimiert sein Portfolio. Am Freitag schloss die Aktie mit 27,50 € und verzeichnete einen Tagesgewinn von 2,34%, liegt allerdings auf Monatssicht mit 6,72% im Minus.
Das Bergbauunternehmen hat Beratungsgespräche in Großbritannien und Südafrika eingeleitet, um seinen Personalbestand zu reduzieren. Diese Maßnahmen stehen im Einklang mit der strategischen Neuausrichtung, die darauf abzielt, die Betriebsabläufe zu verschlanken und Ressourcen auf Kernrohstoffe zu konzentrieren.
Finanzielle Entwicklungen und Abspaltungspläne
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Im Rahmen seiner Restrukturierungsbemühungen wird Anglo American eine Dividende von 600 Millionen Dollar von seiner Platinsparte Anglo American Platinum (Amplats) erhalten. Diese Auszahlung ist Teil des Plans von Amplats, insgesamt 900 Millionen Dollar an die Aktionäre auszuschütten, bevor die geplante Abspaltung vollzogen wird. Nach der Trennung wird Anglo American einen Anteil von 19,9% an Amplats behalten.
Obwohl die Aktie am Freitag zulegen konnte, liegt sie weiterhin 15,51% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 32,55 €, das am 10. Mai 2024 erreicht wurde. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Kurs jedoch eine positive Entwicklung von 27,20%. Der RSI-Wert von 20,8 deutet auf eine aktuell überverkaufte Situation hin.
Explorationsinvestitionen und Projektverzögerungen
Jüngsten Berichten zufolge haben große Bergbauunternehmen, darunter auch Anglo American, ihre Ausgaben für Explorationsaktivitäten aufgrund von Faktoren wie Inflation und Marktvolatilität reduziert. Dieser Trend spiegelt eine branchenweite Verschiebung hin zu Kapitaldisziplin und Fokussierung auf bestehende Betriebe wider.
Das Woodsmith-Düngemittelminenprojekt von Anglo American in North Yorkshire verzeichnet Verzögerungen. Bedeutende Bauaktivitäten werden voraussichtlich frühestens 2027 wieder aufgenommen. Die Verlangsamung wird auf die laufende Umstrukturierung und den strategischen Fokus des Unternehmens auf Kernrohstoffe zurückgeführt.
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