
Der Leverkusener Pharmakonzern profitiert von einem beschleunigten Zulassungsverfahren für sein Medikament gegen Herzinsuffizienz, was die Aktie im Euro Stoxx 50 antreibt.
Die Aktie von Bayer verzeichnete einen deutlichen Anstieg und entwickelte sich damit zum stärksten Gewinner im Euro Stoxx 50. Im XETRA-Handel kletterte das Papier um beachtliche 2,8 Prozent auf 23,93 Euro, wobei im Tageshoch sogar 23,97 Euro erreicht wurden. Der Auswahlindex selbst verbesserte sich hingegen nur minimal um 0,39 Prozent. Diese überdurchschnittliche Performance der Bayer-Aktie ist bemerkenswert, besonders angesichts der verhaltenen Marktentwicklung. Hintergrund der positiven Kursbewegung sind Neuigkeiten aus der Produktpipeline des Pharmakonzerns. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat für Bayers Medikament Kerendia (Finerenon) ein beschleunigtes Prüfverfahren genehmigt. Dadurch könnte sich der Zulassungszeitraum von normalerweise zehn auf lediglich sechs Monate verkürzen. Dies eröffnet die Möglichkeit einer erweiterten Indikation zur Behandlung von Herzinsuffizienz bei Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion von mindestens 40 Prozent bereits im dritten Quartal. Das Medikament ist derzeit bereits in über 90 Ländern für die Behandlung chronischer Nierenerkrankungen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen.
Hoffnungsträger in herausfordernden Zeiten
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In Fachkreisen wird Kerendia als potenzieller Blockbuster mit erheblichem Umsatzpotenzial gehandelt. Diese positive Entwicklung verschafft der Bayer-Aktie, die in den vergangenen Monaten unter erheblichem Druck stand, eine willkommene Entlastung. Trotz des aktuellen Kursanstiegs notiert die Aktie jedoch weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 31,03 Euro. Um diesen Höchststand wieder zu erreichen, müsste die Bayer-Aktie um nahezu 30 Prozent zulegen. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut Analysten bei 24,88 Euro, während für das laufende Jahr eine Dividende von 0,112 Euro je Aktie erwartet wird. Dies wäre eine leichte Steigerung gegenüber der Vorjahresdividende von 0,110 Euro. Für das Gesamtjahr 2025 rechnen Experten mit einem Gewinn von 4,50 Euro je Aktie. Die nächsten Finanzergebnisse für das erste Quartal 2025 werden voraussichtlich am 13. Mai präsentiert und könnten weitere Impulse für die Kursentwicklung liefern.
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