
Mehrere Führungskräfte des US-Restaurant-Konzerns haben kürzlich Aktien veräußert, während das Unternehmen trotz Expansionsplänen mit Quartalszahlen unter Erwartungen kämpft.
Die Aktie des US-amerikanischen Restaurant-Unternehmens Sweetgreen verzeichnete in den letzten sechs Monaten erhebliche Kursschwankungen, mit einem Rückgang von über 30 Prozent. In diesem volatilen Marktumfeld haben mehrere Führungskräfte kürzlich Unternehmensanteile verkauft. Am 17. März veräußerte CEO Jonathan Neman 5.717 Aktien der Klasse A zu einem Preis von 23,80 Euro pro Aktie, was einen Gesamtwert von etwa 136.064 Euro darstellt. Gleichzeitig trennte sich Betriebsleiterin Williams Rossann von 4.977 Aktien zum selben Kurs, wodurch ein Verkaufserlös von rund 118.452 Euro erzielt wurde. Auch der Chief Concept Officer verkaufte am selben Tag 2.123 Aktien für insgesamt 50.527 Euro. Nach Unternehmensangaben handelte es sich bei diesen Transaktionen um sogenannte "sell to cover"-Geschäfte im Rahmen der Aktienoptionsprogramme, die zur Deckung von Steuerverpflichtungen dienten und nicht um diskretionäre Verkäufe der Führungskräfte. Parallel zu diesen Verkäufen erhielten die Führungskräfte neue Restricted Stock Units (RSUs), die bei Ausgabe vollständig unverfallbar waren.
Herausforderungen trotz strategischer Expansion
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Der Aktienkurs des mit 2,8 Milliarden Euro bewerteten Unternehmens steht unter Druck, nachdem die Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten verfehlt hatten. Sweetgreen meldete einen Verlust pro Aktie von 0,25 Euro im vierten Quartal 2024, während Experten einen Verlust von 0,20 Euro prognostiziert hatten. Der Umsatz belief sich auf 160,9 Millionen Euro und lag damit knapp unter den erwarteten 163,4 Millionen Euro. Trotz dieser Enttäuschung konnte das Unternehmen einen Jahresumsatzanstieg von 15 Prozent auf 676,8 Millionen Euro verbuchen und zum ersten Mal ein positives bereinigtes EBITDA in Höhe von 18,7 Millionen Euro erzielen. Mehrere Analysehäuser, darunter UBS und RBC Capital, haben ihre Kursziele für Sweetgreen nach unten korrigiert, behalten jedoch größtenteils ihre Kaufempfehlungen bei. Für das Jahr 2025 plant Sweetgreen die Eröffnung von mindestens 40 neuen Standorten, wobei der Schwerpunkt auf dem Ausbau des Infinite-Kitchen-Konzepts liegt. Zudem arbeitet das Management an einer Erweiterung des Speisenangebots und der Einführung eines Treueprogramms, um kurzfristigen Herausforderungen entgegenzuwirken.
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