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ADX Energy im Fokus: CEO Paul Fink gibt eine umfassende Übersicht

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ADX Energy, ein österreichischer Öl- und Gasproduzent, erweitert seine Produktion und erschließt neue Explorationsgebiete. CEO Paul Fink spricht im Interview über aktuelle Projekte, darunter die Welchau-Bohrung, neue Lizenzen in Oberösterreich und eine Offshore-Exploration in Italien. Trotz technischer und regulatorischer Hürden sieht er großes Potenzial für die Zukunft.

ADX Energy, ein österreichischer Öl- und Gasproduzent, erweitert seine Produktion und erschließt neue Explorationsgebiete. CEO Paul Fink spricht im Interview über aktuelle Projekte, darunter die Welchau-Bohrung, neue Lizenzen in Oberösterreich und eine Offshore-Exploration in Italien. Trotz technischer und regulatorischer Hürden sieht er großes Potenzial für die Zukunft.

Welchau-Bohrung: Rückschläge, aber langfristiges Potenzial

Ein zentrales Thema für Investoren war zuletzt das Welchau-Projekt, das ADX Energy als großes Gas- und Ölfeld in Österreich identifiziert hatte. Erste Bohrungen ergaben zwar vielversprechende Funde, jedoch blieb die erhoffte sofortige Produktion aus. "Wir haben nachgewiesen, dass Öl und Gas vorhanden sind. Geologisch betrachtet war die Bohrung also ein Erfolg. Leider war die unmittelbare Produktionsrate jedoch nicht so hoch wie erhofft", erklärt Fink.

Zusätzliche Umweltprüfungen verzögern das Projekt weiter. "Ein Teil des Gebiets grenzt an ein Naturschutzgebiet, weshalb behördliche Überprüfungen notwendig sind. Wir liefern alle erforderlichen Daten und arbeiten eng mit den Behörden zusammen", sagt Fink. Dennoch sieht er großes Potenzial für weitere Tests und Bohrungen.

ADX Energy plant, die Arbeiten in der Region fortzusetzen. "Es gibt Reservoire, die noch nicht vollständig analysiert sind. In den kommenden Monaten klären wir, wie sich die Förderung wirtschaftlich umsetzen lässt. Zudem werden wir in der Umgebung von Welchau weitere Bohrungen durchführen. Unsere bisherigen Daten zeigen, dass sich in angrenzenden Bereichen vielversprechende Strukturen befinden. Die Erfolgswahrscheinlichkeit für neue Bohrungen sich hoch, was unsere Investitionen in dieser Region weiter rechtfertigt."

Welchau 1, der Ölfund Anshof (ANS 3) und der Explorationsbrunnen Anshof (ANS 2A) liegen im ADX AT II Lizenzgebiet der Nordkalkalpen.

Erdgas als wirtschaftliche und umweltfreundliche Energiequelle

Paul Fink hebt hervor, dass die von ADX Energy geförderten Erdgasvorkommen eine deutlich geringere CO2-Bilanz aufweisen als importiertes Gas. Studien belegen, dass die durch die ADX-Erdgasproduktion entstehenden Emissionen um über 50 % niedriger sind als jene des russischen Erdgases, das früher den Großteil der Versorgung Österreichs und Deutschlands ausmachte. "Unsere Gasproduktion ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch umweltfreundlicher als viele Alternativen", betont Fink.

Mit dem Ausbau der lokalen Gasproduktion will ADX Energy einen Beitrag zur europäischen Energiesicherheit leisten. Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten ist eine verlässliche und saubere Energiequelle von besonderer Bedeutung. "Wir sprechen hier nicht nur von der Wirtschaftlichkeit, sondern auch von der Notwendigkeit, langfristig sauberen und kostengünstigen Energieträger bereitzustellen", so Fink weiter.

Neue Explorationsgebiete in Oberösterreich

ADX Energy hat kürzlich neue Explorationslizenzen in Oberösterreich erhalten. Diese Flächen eröffnen neue Möglichkeiten für die Gasproduktion. "Diese Gebiete befinden sich in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Pipelines, was eine schnelle und kostengünstige Erschließung erlaubt", erläutert Fink.

Ein entscheidender Vorteil sei die geologische Beschaffenheit. "Wir sprechen hier von Sandsteinformationen, die vergleichsweise junge Gaslagerstätten enthalten. Diese sind technisch einfacher zu erschließen als komplexere Kalksteinvorkommen, wie wir sie in Welchau haben." Paul Fink geht davon aus, dass die tägliche Fördermenge in diesen Gebieten zwischen zwei und vier Millionen Kubikfuß pro Tag betragen könnte.

Ein weiterer strategischer Schritt ist die Partnerschaft mit der tschechischen MND Group, einem großen Öl- und Gaskonzern. Diese Zusammenarbeit reduziert das finanzielle Risiko für ADX Energy erheblich. "Die MND Group übernimmt einen Großteil der Explorationskosten, was bedeutet, dass wir mit geringem Kapitaleinsatz Bohrungen durchführen können", so Fink. Die ersten Bohrungen in diesen neuen Explorationsgebieten sind bereits in Planung.

ADX-AT-I & ADX-AT-II Lizenzgebiets-Änderungen, die mehrere neue Wachstumsziele bieten.

Ausbau der Ölproduktion im Anshof-Feld

Ein weiteres Standbein für ADX Energy ist das Anshof-Ölfeld in Oberösterreich, wo das Unternehmen bereits Öl fördert. Aktuell produziert ADX Energy dort rund 200 Barrel Öl pro Tag, während die vorhandene Infrastruktur eine Kapazität von bis zu 3.000 Barrel täglich bietet. "Das bedeutet, dass wir hier noch enormes Potenzial haben", erklärt Fink. Die nächsten Schritte umfassen zusätzliche Bohrungen sowie technische Maßnahmen zur Produktionssteigerung.

Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der Logistik. "Wir müssen sicherstellen, dass das Öl effizient transportiert wird. Dafür sind noch einige technische Anpassungen notwendig."

Offshore-Gas im sizilianischen Kanal

Neben den Projekten in Österreich hat ADX Energy eine neue Offshore-Explorationslizenz im sizilianischen Kanal erhalten. Das Gebiet südlich von Sizilien verfügt über bedeutende Gasvorkommen, die aufgrund der jüngsten politischen Änderungen in Italien wieder für die Förderung freigegeben wurden. "In den letzten Jahren hat Italien seine Energiepolitik überarbeitet und setzt nun stärker auf eigene Gasquellen", sagt Fink.

Die Explorationslizenz erstreckt sich über eine Fläche von 350 Quadratkilometern und enthält laut geologischen Analysen große Mengen an sauberem Biogen-Gas. Die ersten Bohrungen sind innerhalb der nächsten vier Jahre geplant. "Wir haben bereits erste Gespräche mit potenziellen Joint-Venture-Partnern geführt", so Fink. Besonders relevant sei, dass dieses Gas eine äußerst geringe CO2-Bilanz aufweise und in großen Mengen vorhanden sei.

Das Gebiet liegt etwa 30 bis 35 Kilometer vor der sizilianischen Küste, in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Förderanlagen der italienischen Eni. "Eni hat dort bereits vor über 20 Jahren Gas entdeckt, jedoch fehlten damals die Genehmigungen für eine wirtschaftliche Förderung. Erst mit der jüngsten politischen Kehrtwende hat sich das geändert", erläutert Fink. Die Produktionsraten dieser Gasfelder könnten eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung Südeuropas spielen.

Laut Fink liegt das potenzielle Gasvolumen in der Region bei rund 370 BCF (Billion Cubic Feet), was etwa 120 Terawattstunden Energie entspricht - genug, um Österreich für mehr als ein Jahr mit Gas zu versorgen. "Das sind große Mengen, die nicht nur für Italien, sondern für ganz Europa eine wichtige Rolle spielen könnten", betont er.
Ein weiterer Vorteil sei die hohe Reinheit des Gases, das fast ausschließlich aus Methan (CH4) bestehe und daher besonders sauber verbrennbar sei. "Da es sich um biogenes Gas handelt, ist die CO2-Bilanz deutlich besser als bei importiertem LNG oder russischem Pipeline-Gas", erklärt Fink.

ADX Energy plant, in den kommenden Monaten geophysikalische Studien durchzuführen, um die am besten geeigneten Bohrpunkte zu identifizieren. "Mit der heutigen Technik können wir gezielt und effizient bohren, um das wirtschaftliche Potenzial dieses Gebiets optimal zu nutzen", sagt Fink. Langfristig könnte die Offshore-Förderung im sizilianischen Kanal zu einer tragenden Säule des Unternehmens werden, insbesondere durch die potenzielle Beteiligung starker Partner.

Lageplan mit den Transmed- und Greenstream-Pipelinesystemen in der Nähe der Genehmigung.

Klare Strategie, großes Potenzial: Die Prioritäten von ADX Energy im Überblick

ADX Energy verfolgt eine gezielte Strategie, um sowohl kurzfristige Erträge zu sichern als auch langfristige Wachstumschancen zu nutzen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf drei zentrale Schwerpunkte: die Optimierung der bestehenden Produktion, den Ausbau der Gasförderung und die Entwicklung neuer Explorationsprojekte.

1.Bestehende Produktion sichern: Wiener Becken

Der erste Fokus liegt auf der bereits laufenden Produktion im Wiener Becken, die ADX Energy seit Jahren betreibt. Diese Ölfelder liefern kontinuierlich Einnahmen und stellen eine stabile wirtschaftliche Basis dar. "Das Wiener Becken ist für uns eine verlässliche Einkommensquelle, unabhängig von kurzfristigen Explorationsrisiken. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Fördermengen zu optimieren und das Potenzial dieser Felder bestmöglich zu nutzen", erklärt Fink. Obwohl diese Produktion nicht im Rampenlicht steht, bleibt sie für ADX Energy strategisch wichtig.

2.Produktionssteigerung in Anshof

Kurzfristig liegt ein besonderer Fokus auf der Erhöhung der Produktion in Anshof, wo ADX Energy bereits zwei produktive Bohrungen betreibt. Die tägliche Fördermenge liegt derzeit bei rund 200 Barrel, könnte aber durch weitere Bohrungen auf über 1.000 Barrel pro Tag gesteigert werden. "Hier haben wir eine bereits vorhandene Infrastruktur, die es uns erlaubt, schnell und effizient zu expandieren", so Fink. Die Produktionsanlage wurde bereits für eine höhere Kapazität ausgelegt, sodass zusätzliche Bohrungen direkt in die bestehende Infrastruktur integriert werden können.

3.Gaserschließung in Oberösterreich und das Potenzial von Welchau

Neben der Ölproduktion richtet ADX Energy seinen Fokus verstärkt auf die Erschließung neuer Gasvorkommen in Oberösterreich. Besonders die flachen Gasfelder, die sich nahe an bestehenden Pipelines befinden, bieten wirtschaftlich attraktive Möglichkeiten. "Erdgas ist für Österreich und Deutschland essenziell, und wir setzen alles daran, hier eine stabile und saubere Versorgung sicherzustellen", betont Fink. Fink betont, dass ADX Energy gemeinsam mit Partnern wie MCF intensiv daran arbeite, das Potenzial dieses Gebiets weiter zu analysieren. Die jüngste Erweiterung der Lizenzfläche zeigt das langfristige Engagement des Unternehmens in dieser Region.

Das vollständige Interview ist auf YouTube in deutscher Sprache verfügbar!

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