
Management des Pharmaunternehmens verkauft Aktien zur Tilgung von Steuerschulden, während der Konzern gleichzeitig beachtliche Umsatzsteigerungen verzeichnet
Die Bücher von Esperion Therapeutics (NASDAQ: ESPR) verzeichnen erhebliche Veränderungen, da mehrere Führungskräfte kürzlich Aktien des Unternehmens veräußert haben. Am 18. März 2025 verkaufte CEO Sheldon Koenig 13.047 Aktien zu einem Preis von etwa 1,50 Euro pro Aktie, was einem Gesamtwert von rund 19.622 Euro entspricht. Nach dieser Transaktion behält Koenig weiterhin über 1,57 Millionen Aktien des Unternehmens. Parallel dazu veräußerte Finanzvorstand Benjamin Halladay 3.535 Aktien zum Preis von etwa 1,48 Euro pro Stück mit einem Gesamtwert von 5.242 Euro. Auch der Chief Commercial Officer Warren Eric trennte sich von 2.433 Aktien zu einem ähnlichen Kurs, was einem Erlös von 3.617 Euro entspricht. Die Aktienverkäufe dienten in allen drei Fällen der Erfüllung von Steuerverpflichtungen im Zusammenhang mit zugeteilten Restricted Stock Units. Diese Transaktionen erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 1,47 Euro notiert und die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei etwa 332 Millionen Euro liegt.
Trotz Herausforderungen positive Geschäftsdynamik
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Ungeachtet der Aktienverkäufe durch Führungskräfte zeigt Esperion Therapeutics bemerkenswerte finanzielle Fortschritte. Im vierten Quartal 2024 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um beeindruckende 114 Prozent im Jahresvergleich auf 69,1 Millionen Euro und übertraf damit die Prognose von 63,45 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung wurde durch einen Anstieg des Produktumsatzes in den USA um 52 Prozent sowie eine Steigerung der Kooperationseinnahmen um 227 Prozent getrieben. Der Verlust pro Aktie konnte auf -0,11 Euro reduziert werden, was besser als der erwartete Wert von -0,14 Euro ausfiel. Zum Jahresende verfügte Esperion über liquide Mittel von rund 145 Millionen Euro, die für zukünftige Investitionen in das Wachstum seiner Produkte bereitstehen. Das Unternehmen verzeichnete zudem ein sequentielles Nachfragewachstum von 12 Prozent bei den US-Produktverkäufen und konnte seine Gesundheitsdienstleisterbasis sowie den Versicherungsschutz ausbauen, der nun 173 Millionen Menschen in den USA umfasst. Analysten von JMP behielten ihre positive Einschätzung für Esperion bei, mit einem Kursziel von 4,00 Euro, und verweisen auf Vertrauen in die Wachstumsaussichten des Unternehmens.
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