
Der Sportbekleidungshersteller verzeichnet sinkende Gewinne und Umsätze, während Lagerbestände und internationale Herausforderungen die Geschäftsentwicklung beeinträchtigen.
Der Sportartikelhersteller Nike steht vor erheblichen Herausforderungen, wie die jüngsten Finanzergebnisse deutlich zeigen. Obwohl das Unternehmen im vergangenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen konnte, sanken die Erlöse im Jahresvergleich um neun Prozent auf 11,3 Milliarden US-Dollar. Besonders besorgniserregend ist der deutliche Gewinnrückgang: Der Quartalsgewinn fiel um 32 Prozent. Diese Entwicklung veranlasste die Schweizer Großbank UBS, ihr Kursziel für Nike von 73 auf 66 US-Dollar zu senken, während die Einstufung "Neutral" beibehalten wurde. Analysten bezeichnen die Kennziffern als enttäuschend und prognostizieren weiter sinkende Konsensschätzungen. Die Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2026/27 wurden entsprechend nach unten korrigiert, was das anhaltende Vertrauen in die langfristige Performance des Unternehmens weiter erschüttert.
Warnzeichen für das kommende Quartal
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Die Aussichten für die kommenden Monate gestalten sich noch düsterer. Nike warnt vor einem zweistelligen Umsatzrückgang im laufenden Quartal - konkret rechnet der Finanzchef mit einem Rückgang im unteren mittleren Zehnerprozentbereich. Gleichzeitig soll die Bruttomarge um bis zu fünf Prozentpunkte einbrechen. Als Hauptursachen werden neue Zölle in China, ein schwacher Konsum und Schwierigkeiten beim Abbau von Überbeständen genannt. Besonders belasten den Konzern die Überbestände und veraltete Modelle, die nur mit erheblichen Preisabschlägen verkauft werden können. Der Turnschuh-Gigant setzt nun auf Innovationen, um eine Wende herbeizuführen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit wiederzuerlangen. Trotz des aktuellen Gegenwinds bleibt abzuwarten, ob die geplanten Maßnahmen ausreichen werden, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen und den Abwärtstrend umzukehren.
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