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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Konjunktursorgen belasten

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Konjunktursorgen belasten

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben zum Wochenausklang weiter nachgegeben. Der DAX verlor 0,5 Prozent auf 22.892 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,5 Prozent auf 5.424 Punkte nach unten. Damit schlossen die Indizes klar oberhalb der Tagestiefs. Dabei sorgte der große März-Verfalltag für Optionen und Futures im Verlauf immer wieder für Ausschläge. Zudem standen die Index-Veränderungen im Blick, die zu den Schlusskursen vollzogen wurden.

Weiterhin Sorgen machten sich Händler auch in den USA über die konjunkturellen Folgen der Trumpschen Strafzölle. "Der Mangel an Klarheit für Unternehmen überträgt sich auf den Markt", sagte Investmentstratege Kevin Gordon vom Broker Charles Schwab. Deshalb gerieten am Freitag zyklische oder konjunkturabhängige Sektoren besonders stark unter Druck. So verloren die Stoxx-Branchenindex der Grund- und Rohstoffwerte mehr als 2 Prozent. Dagegen schlossen die Indizes der konjunkturunabängigen Versorger und Telekomtitel im Plus, sie wären auch von Zöllen nicht belastet. Auch die ebenfalls konjunkturunabhängigen Getränke- und Nahrungsmittelaktien schlossen gemessen an ihrem Index höher.

Einer der wenigen stabilen Länderindizes in Europa war der spanische Ibex. Er stieg um 0,3 Prozent. Damit profitierte er von der andauernden Rally seines Index-Schwergewichts Iberdrola. Der Kurs stieg um 1,9 Prozent auf 14,42 Euro und markierte neue Allzeithochs. Die UBS-Analysten haben das Kursziel am Morgen auf 15,90 Euro erhöht.

Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat den nötigen Grundgesetzänderungen für die Investitionsprogramme zugestimmt. "Das hat der Markt aber bereits vorweggenommen", so ein Händler.

SAP stabilisiert den DAX

Die Verluste im DAX wären vermutlich noch höher, wenn nicht die Aktien von SAP relativ gut im Markt gelegen hätten. So stabilisierten SAP mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent den Index. Zum Schlusskurs ist das Gewicht von SAP im DAX wieder auf 15 Prozent von etwa 13,5 Prozent gestiegen. Das führte zu Käufen indexorientierter Anleger.

Zum Börsenschluss traten auch die Änderungen in der zweiten und dritten Reihe in Kraft. DWS, Flatexdegiro und Renk sind in den MDAX aufgestiegen, verlassen mussten ihn nun Hypoport, Schott Pharma und Siltronic. DWS zogen um 2,3 Prozent an, Flatexdegiro um 1,1 Prozent. Renk litten nach der jüngsten Aufwärtswelle unter Gewinnmitnahmen und verloren 1,6 Prozent. Bei den MDAX-Absteigern fielen Hypoport um 3 Prozent, Schott Pharma um 2,6 Prozent und Siltronic um 2,3 Prozent.

Douglas (-22,5%) sind ein weiteres Opfer des schwachen Konsums. Deren gesenkte Jahresprognose zeige, dass der Optimismus am Markt mit Blick auf den persönlichen Konsum zu groß gewesen sei, hieß es. Der neue Ausblick für den Nettogewinn von 175 Millionen Euro im seit Oktober laufenden Geschäftsjahr 2024/25 liegt deutlich unter den Konsenserwartungen.

Fuchs blieb im vierten Quartal sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis teils deutlich hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Das Schlussquartal war bei Umsatz und EBIT das schwächste Vierteljahr 2024. Die Aktie fiel um 6,9 Prozent. Salzgitter verloren nach Zahlenausweis 2,6 Prozent. Eine Gewinn- und Umsatzwarnung des Personaldienstleisters Amadeus Fire ließ die Aktien 12,2 Prozent einbrechen.

Neben dem Einstieg von General Atlantic stützte nun auch der Verkauf der Verivox-Beteiligung den Kurs von Prosiebensat1. Analysten sahen in der neuen Konzernstruktur eine Entzerrung des Firmengebildes, das künftig unternehmerisches Handeln erleichtert. Zudem nimmt die Finanzkraft des SDAX-Medienunternehmens zu. Der Kurs gewann 2,2 Prozent. Der Kurs liegt seit Dezember in einem moderaten Aufwärtstrend. Zuvor war der Kurs des ehemaligen DAX-Konzerns stark eingebrochen.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
ESTX 50 PR.EUR     5.423,83       -0,5%       +11,3% 
Stoxx-50        4.684,45       -0,4%        +9,1% 
Stoxx-600        549,67       -0,6%        +8,9% 
XETRA-DAX       22.891,68       -0,5%       +15,5% 
CAC-40 Paris      8.042,95       -0,6%        +9,7% 
AEX Amsterdam      914,83       -0,5%        +4,6% 
ATHEX-20 Athen     4.190,07       -0,4%       +17,8% 
BEL-20 Brüssel     4.479,88       -0,2%        +5,2% 
BUX Budapest     89.971,53       -0,4%       +13,8% 
OMXH-25 Helsinki    4.742,84       -1,5%       +11,6% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.917,28       -2,3%        -6,6% 
PSI 20 Lissabon    6.797,55       -0,9%        +7,6% 
IBEX-35 Madrid    13.350,20       +0,3%       +15,6% 
FTSE-MIB Mailand   39.035,71       0,0%       +14,6% 
OBX Oslo        1.458,88       -0,5%       +10,3% 
PX Prag        2.079,58       -0,1%       +18,3% 
OMXS-30 Stockholm   2.629,36       -1,5%        +7,5% 
WIG-20 Warschau    2.725,07       -1,0%       +25,6% 
ATX Wien        4.259,64       -0,6%       +17,0% 
SMI Zürich      13.075,40       -0,2%       +12,9% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- % Schluss Vortag Do, 19:00  % YTD 
EUR/USD      1,0809    -0,4%     1,0857   1,0843  +4,9% 
EUR/JPY     161,3875    -0,1%    161,4805  161,3240  -0,9% 
EUR/CHF      0,9550    -0,2%     0,9571   0,9565  +2,4% 
EUR/GBP      0,8371    -0,0%     0,8373   0,8368  +1,3% 
USD/JPY     149,3105    +0,4%    148,7300  148,7825  -5,5% 
GBP/USD      1,2912    -0,4%     1,2967   1,2957  +3,5% 
USD/CNY      7,1812    -0,0%     7,1825   7,1845  -0,4% 
USD/CNH      7,2601    +0,1%     7,2518   7,2543  -1,1% 
AUS/USD      0,6271    -0,5%     0,6301   0,6295  +1,8% 
Bitcoin USD  83.916,05    -0,2%    84.110,60 83.998,50  -9,9% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     68,22    68,07      +0,2%    0,15  +0,3% 
Brent/ICE     72,09    72,26      -0,2%   -0,17  -3,6% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   3.016,08   3.045,93      -1,0%   -29,85 +16,1% 
Silber (Spot)   30,51     30,9      -1,3%   -0,39 +10,6% 
Platin (Spot)   907,26    910,16      -0,3%   -2,90  +3,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 21, 2025 13:17 ET (17:17 GMT)

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