
Der Medizintechnikkonzern führt exklusive Gespräche mit Carlyle Group und fokussiert sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft mit medizinischen Therapien.
Baxter International befindet sich derzeit in exklusiven Verhandlungen mit der Private-Equity-Firma Carlyle Group über den Verkauf seiner Nierensparte Vantive. Der potenzielle Kaufpreis soll bei über 4 Milliarden Dollar liegen. Die Aktie des Gesundheitskonzerns schloss am Freitag bei 30,66 Euro und verzeichnete in den vergangenen 30 Tagen einen Rückgang von 5,22 Prozent.
Die Verkaufsgespräche folgen auf Baxters frühere Ankündigung, sich von seinem Nierengeschäft zu trennen. Diese strategische Entscheidung spiegelt die Neuausrichtung des Unternehmens wider, das sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft mit medizinischen Produkten und Therapien konzentrieren möchte. Seit dem Erreichen des 52-Wochen-Hochs von 39,97 Euro Anfang April 2024 hat die Aktie rund 23 Prozent an Wert eingebüßt.
Positive Analystenbewertung und Dividende
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Die Investmentbank Barclays hat unterdessen ihr Kursziel für Baxter von 39 auf 41 Dollar angehoben und behält die Einstufung "Übergewichten" bei. Diese Anpassung deutet auf einen positiven Ausblick für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hin. Am 12. März präsentierte Baxter zudem auf der 27. jährlichen Global Healthcare Conference von Barclays seine laufenden Initiativen, Produktentwicklungen und strategischen Pläne.
Trotz der aktuellen Umstrukturierungsmaßnahmen hält Baxter an seiner Dividendenpolitik fest und hat eine Quartalsdividende von 0,17 Dollar je Aktie mit einem Ex-Dividenden-Datum vom 28. Februar 2025 angekündigt. Diese Entscheidung unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, Aktionärswerte zu schaffen und konstante Renditen zu erzielen.
Strategische Neuausrichtung
Die jüngsten strategischen Entscheidungen von Baxter, einschließlich des möglichen Verkaufs der Nierensparte, positionieren das Unternehmen für eine Straffung seiner Geschäftsabläufe. Vom 52-Wochen-Tief Ende Dezember 2024 bei 27,83 Euro hat sich die Aktie mittlerweile um mehr als 10 Prozent erholt. Dennoch liegt der Kurs weiterhin unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 31,90 Euro, was auf mittelfristige Herausforderungen hindeutet.
Analysten bleiben jedoch optimistisch bezüglich der künftigen Entwicklung und verweisen auf die starke Marktpräsenz des Unternehmens sowie sein Engagement für Innovationen im Gesundheitssektor. Die Jahresentwicklung zeigt mit einem Plus von 7,48 Prozent seit Jahresbeginn eine positive Tendenz, die im Kontrast zur negativen 12-Monats-Performance von -20,45 Prozent steht.
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