
Der Wolfsburger Autokonzern verzeichnet moderate Kurszuwächse trotz längerfristiger Rückgänge und forciert seine Elektrifizierungspläne durch die Premiummarke Audi.
Das Wertpapier von Volkswagen zeigte zu Wochenbeginn moderate Gewinne und stieg im XETRA-Handel um 0,6 Prozent auf 102,05 Euro. Im Tagesverlauf erreichte die Aktie kurzzeitig sogar einen Höchststand von 103,45 Euro. Diese positive Entwicklung steht jedoch im Kontext eines längerfristigen Rückgangs, da der aktuelle Kurs deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 128,60 Euro liegt, welches im April verzeichnet wurde. Um diesen Spitzenwert wieder zu erreichen, müsste die Aktie rund 26 Prozent zulegen. Andererseits bietet das aktuelle Kursniveau einen Sicherheitspuffer von etwa 22 Prozent gegenüber dem 52-Wochen-Tief von 78,86 Euro aus dem November. Die jüngsten Quartalszahlen des Automobilherstellers offenbarten eine marginale Umsatzsteigerung von 0,22 Prozent auf 87,38 Milliarden Euro, während der Gewinn pro Aktie deutlich von 9,31 Euro im Vorjahr auf 6,25 Euro sank. Entsprechend haben Analysten ihre Dividendenerwartungen nach unten korrigiert und prognostizieren nun eine Ausschüttung von 6,60 Euro je Aktie, verglichen mit 9,06 Euro im Vorjahr. Das durchschnittliche Kursziel für den Wolfsburger Konzern wird derzeit bei 118,50 Euro angesetzt.
Beschleunigte Elektrifizierungsstrategie als Zukunftshoffnung
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In einem bedeutenden strategischen Kurswechsel beschleunigt Volkswagen seinen Zeitplan für die Elektrifizierung durch die Premiumtochter Audi. Wie Audi-Vorstandschef Döllner ankündigte, wird ein neues elektrisches Kompaktfahrzeug im A3-Segment bereits ab 2025 im Werk Ingolstadt produziert - deutlich früher als der ursprünglich für 2027 geplante Marktstart. Diese Beschleunigung erfolgt in einem herausfordernden Marktumfeld, da der Automobilhersteller mit verhaltener Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und zunehmendem globalem Wettbewerb, insbesondere durch asiatische Hersteller, konfrontiert ist. Der strategische Fokus auf deutsche Produktionsstandorte unterstreicht Volkswagens Engagement für die heimische Fertigung trotz laufender Transformationsherausforderungen. Diese umfassen auch Audis Kostensenkungsprogramm, das den Abbau von bis zu 7.500 Stellen in Deutschland bis 2029 vorsieht, wobei betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen bleiben. Zudem plant Audi nach Döllners Aussage, im April das erste gemeinsam mit dem chinesischen Staatskonzern SAIC entwickelte Serienfahrzeug in China vorzustellen.
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