
Der Impfstoffhersteller erwartet sinkende Erlöse und plant einen umfassenden Personalumbau bis 2027, während das Onkologie-Segment vielversprechende Perspektiven eröffnet.
BioNTech prognostiziert für das Jahr 2025 einen Umsatz zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden Euro. Diese Schätzung liegt unter dem im Jahr 2024 erzielten Umsatz von 2,75 Milliarden Euro und verfehlt die durchschnittlichen Analystenerwartungen von 2,5 Milliarden Euro. Die Aktie notiert aktuell bei 26,19 Euro und liegt damit rund 12 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Die erwarteten Umsatzrückgänge werden auf voraussichtliche Bestandsabschreibungen des Partners Pfizer sowie stabile Impfraten zurückgeführt.
Im Einklang mit den finanziellen Aussichten plant BioNTech, bis 2027 zwischen 950 und 1.350 Stellen abzubauen. Betroffen sind unter anderem der mRNA-Produktionsstandort in Marburg sowie Forschungseinrichtungen in Europa und Nordamerika. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen, 800 bis 1.200 neue Positionen zu schaffen, insbesondere in einer neuen mRNA-Immuntherapieanlage in Mainz sowie durch die Übernahme von Biotheus. Insgesamt rechnet BioNTech damit, dass die Mitarbeiterzahl über die nächsten drei Jahre relativ stabil bleiben wird.
Strategischer Fokus auf Onkologie
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BioNTech treibt weiterhin seine Initiativen im Bereich der Onkologie voran, insbesondere die späte klinische Phase der Krebsbehandlung BNT327. Positive Ergebnisse dieser Studie könnten BNT327 als bedeutenden Konkurrenten zu etablierten Therapien wie Mercks Keytruda positionieren. Die Aktie hat sich vom 52-Wochen-Tief im August 2024 um mehr als 15 Prozent erholt, bleibt aber mit einem Abstand von über 16 Prozent deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch, das im Februar dieses Jahres erreicht wurde.
Die jüngsten Ankündigungen von BioNTech unterstreichen das Engagement des Unternehmens für strategische Anpassungen, die auf die Aufrechterhaltung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet sind. Der aktuelle RSI-Wert von 23,8 deutet auf eine überverkaufte Marktsituation hin, während die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 53,70 Prozent auf erhebliche Kursschwankungen hinweist. Trotz des Jahresrückgangs von über 9 Prozent konnte die Aktie im 12-Monats-Vergleich ein Plus von knapp 11 Prozent verzeichnen.
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