
Das Proteomik-Unternehmen verzeichnet trotz wachsender Umsätze Kursverluste nach schwächeren Quartalsergebnissen und Aktienverkäufen durch das Management.
Die Aktie des Proteomik-Unternehmens QuantumSi verzeichnete in der vergangenen Woche einen Rückgang von 10,3 Prozent, während mehrere Führungskräfte des Unternehmens Aktien im Rahmen von Steuerverbindlichkeiten veräußerten. Der Verkauf erfolgte zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 1,3855 Euro pro Aktie. Unter den Verkäufern waren der Generalbevollmächtigte Christian LaPointe mit 4.896 Aktien (Gesamtwert etwa 6.783 Euro), Vorstandsvorsitzender Jeffrey Alan Hawkins mit 23.707 Aktien (Gesamtwert 32.846 Euro) und Produktchef John S. Vieceli mit 4.317 Aktien (Gesamtwert 5.981 Euro). Diese Transaktionen wurden im Rahmen obligatorischer Verkaufsbestimmungen zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten durchgeführt, die mit der Übertragung zuvor gewährter Restricted Stock Units verbunden waren. Nach den Verkäufen behält LaPointe direkt 983.480 Aktien, Hawkins 2.646.716 Aktien und Vieceli 864.509 Aktien von QuantumSi.
Quartalszahlen unter den Erwartungen
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QuantumSi, mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 271,6 Millionen Euro, veröffentlichte kürzlich seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2024, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Das Unternehmen meldete einen Verlust pro Aktie von -0,23 Euro, während Analysten -0,19 Euro erwartet hatten, sowie einen Umsatz von 1,2 Millionen Euro, der unter der Prognose von 1,79 Millionen Euro lag. Trotz dieser Enttäuschung konnte QuantumSi ein Umsatzwachstum von 52 Prozent gegenüber dem Vorquartal und sogar 183 Prozent im Jahresvergleich verzeichnen. Im Januar 2025 führte das Unternehmen sein neues Produkt Platinum Pro ein und plant, seine Proteus-Plattform in der zweiten Hälfte von 2026 auf den Markt zu bringen. Mit einer kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung von 50 Millionen Euro und Barreserven von 209,6 Millionen Euro verfügt QuantumSi über ausreichende Mittel bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2027. Für das erste Quartal 2025 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 900.000 Euro, weist jedoch auf Unsicherheiten wie mögliche Auswirkungen der NIH-Finanzierung auf seinen akademischen Markt hin.
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