
Die HORNBACH Gruppe (ISIN: DE0006083405) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 trotz herausfordernder Marktbedingungen solide Ergebnisse erzielt. Der konsolidierte Nettoumsatz stieg leicht um 0,6% auf 6,2 Milliarden Euro, während das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um beachtliche 6,0% auf rund 270 Millionen Euro zulegte.
Marktanteile wachsen in Europa
Besonders erfreulich entwickelte sich der Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG mit einem Umsatzplus von 1,2% auf 5,85 Milliarden Euro. Während der Umsatz in Deutschland mit -0,1% nahezu stabil blieb, konnte im übrigen Europa ein deutliches Wachstum von 2,4% erzielt werden. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz stieg auf 52,4% (Vorjahr: 51,8%).
In Deutschland erhöhte HORNBACH seinen Marktanteil auf 15,2%, in den Niederlanden auf 28,1% und in Tschechien auf 37,7%. Der Anstieg der Kundenfrequenz um 1,2% bei stabilem Durchschnittsbon unterstreicht die Stärke der Marke.
Baustoff Union belastet durch Branchenschwäche
Zum Bilanzstichtag betrieb der Konzern 172 Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen Ländern sowie 39 Baustoffhandel-Niederlassungen. Die Mitarbeiterzahl stieg um 2,2% auf 25.329 Beschäftigte.
Der Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang von 6,2% auf 357 Millionen Euro, was auf die schwache Entwicklung im deutschen Bausektor zurückzuführen ist.
Die Ergebnisverbesserung basiert auf einer höheren Handelsspanne durch niedrigere Rohstoffpreise und ein stabiles Preisumfeld. Die vollständigen Zahlen sowie die Prognose für 2025/26 werden am 21. Mai 2025 veröffentlicht.
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