
Der Chemiekonzern trennt sich von seinen Anteilen an Nordlicht 1 und 2, was zu einer kurzfristigen Belastung führt, sichert aber weiterhin nachhaltige Stromversorgung.
Der Chemieriese BASF hat eine bedeutende Veränderung in seinem Portfolio an erneuerbaren Energieprojekten vorgenommen. Das Unternehmen verkauft seine 49-prozentige Beteiligung an den Windparks Nordlicht 1 und 2 an den schwedischen Energieversorger Vattenfall. Diese Transaktion wird im ersten Quartal mit einem nicht zahlungswirksamen Abgangsverlust von rund 300 Millionen Euro zu Buche schlagen, was sich kurzfristig negativ auf die Geschäftszahlen auswirken dürfte. Trotz dieser finanziellen Belastung betont der Konzern sein ungebrochenes Engagement für Nachhaltigkeitsziele, insbesondere für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Im Rahmen der fortgesetzten Zusammenarbeit mit Vattenfall hat sich BASF weiterhin eine langfristige Versorgung mit erneuerbarem Strom für seine chemische Produktion in europäischen Standorten gesichert. Diese strategische Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Anpassung des Portfolios, mit der der Konzern seine Ressourcen neu ausrichtet.
Aktienentwicklung unter Druck
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Die BASF-Aktie reagierte verhalten auf die Nachricht und verzeichnete im XETRA-Handel einen leichten Rückgang von 0,13 Prozent auf 49,96 Euro. Im Tagesverlauf sank der Kurs zeitweise auf 49,66 Euro, nachdem er bei 50,32 Euro in den Handel gestartet war. Mit dem aktuellen Kurs liegt die Aktie rund 10 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 55,06 Euro, das am 6. März 2025 erreicht wurde. Allerdings notiert sie immer noch etwa 24 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 40,18 Euro vom August 2024. Für das Gesamtjahr 2025 erwarten Analysten einen Gewinn pro Aktie von 3,43 Euro und setzen das durchschnittliche Kursziel bei 55,00 Euro an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte BASF seinen Verlust je Aktie bereits verbessern, von -1,78 Euro auf -0,88 Euro im letzten Quartal 2024. Die nächsten Quartalszahlen werden voraussichtlich am 2. Mai 2025 vorgelegt und könnten weiteren Aufschluss über die Auswirkungen der aktuellen Geschäftsentwicklung, einschließlich des Windpark-Verkaufs, geben.
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