
Der Gewerbeimmobilien-Konzern verzeichnet einen positiven Jahresabschluss mit 53 Millionen Euro Gewinn trotz leicht sinkender Mieteinnahmen und FFO-Rückgang.
Die Aroundtown SA hat im Geschäftsjahr 2024 den Weg zurück in die Gewinnzone gefunden. Der Gewerbeimmobilien-Konzern erzielte einen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn von rund 53 Millionen Euro, wie aus den kürzlich veröffentlichten Geschäftszahlen hervorgeht. Dies markiert eine deutliche Erholung nach dem Verlustjahr 2023, in dem das Unternehmen aufgrund erheblicher Portfolioabwertungen einen Verlust von fast zwei Milliarden Euro verbuchen musste. Auch der Nettogewinn des Konzerns insgesamt drehte positiv und belief sich auf 309 Millionen Euro.
Trotz dieses Aufschwungs gingen die Nettomieteinnahmen um ein Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zurück, was hauptsächlich auf den Verkauf von Immobilien zurückzuführen ist. Auf vergleichbarer Basis konnte das Unternehmen jedoch ein solides Mietwachstum von 2,9 Prozent erzielen, wobei besonders das Wohn- und Hotelportfolio, das zusammen 56 Prozent des Gesamtportfolios ausmacht, starke Beiträge leistete. Das bereinigte EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 1,01 Milliarden Euro.
Ausblick und Dividendenpolitik bleibt offen
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Der operative Gewinn (FFO I) des MDax-Konzerns sank im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf knapp 316 Millionen Euro, womit das obere Ende der zuvor ausgegebenen Prognose erreicht wurde. Pro Aktie bedeutete dies einen Rückgang von 0,30 auf 0,29 Euro. Für das laufende Jahr 2025 rechnet der Immobilienkonzern mit einem weiteren Rückgang und prognostiziert einen FFO I zwischen 280 und 310 Millionen Euro, was 0,26 bis 0,28 Euro je Aktie entspricht. Obwohl Aroundtown seine Bilanz durch den Abschluss von Immobilienverkäufen im Wert von 740 Millionen Euro und die Rückzahlung von Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro gestärkt hat, steht die Entscheidung über eine mögliche Wiederaufnahme der Dividendenzahlung noch aus. Diese soll vor der Hauptversammlung im Juni 2025 getroffen werden, da weitere Verbesserungen zur Stabilisierung des Kreditratings erforderlich sind.
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