
Der US-Videospielhändler übertrifft mit seinem Quartalsgewinn alle Erwartungen trotz Umsatzrückgangs und plant nun Kryptowährungen als Reservevermögen zu nutzen.
GameStop, der US-amerikanische Videospielhändler, hat die Markterwartungen mit beeindruckenden Quartalszahlen deutlich übertroffen. Im vierten Quartal 2024 erreichte das Unternehmen einen Gewinn von 0,29 US-Dollar pro Aktie und übertraf damit die Analystenprognosen von lediglich 0,08 US-Dollar erheblich. Der Nettogewinn belief sich auf 131,3 Millionen US-Dollar, was mehr als dem Doppelten des Vorjahreswertes entspricht. Diese positive Entwicklung ist besonders bemerkenswert angesichts der gleichzeitig sinkenden Umsatzzahlen. Der Quartalsumsatz fiel auf 1,28 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 28,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,79 Milliarden US-Dollar entspricht. Auch im Gesamtjahr sank der Umsatz von 5,27 Milliarden auf 3,82 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser Herausforderungen reagierten Anleger positiv auf die Gewinnentwicklung, was sich in einem nachbörslichen Kursanstieg von über 6 Prozent auf 26,89 US-Dollar widerspiegelte.
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Als Reaktion auf den fortschreitenden Wandel der Spielebranche hin zu digitalen Downloads und Streamingdiensten setzt GameStop auf umfassende Umstrukturierungen. Das Unternehmen schloss im Geschäftsjahr 2024 bereits 590 Filialen in den USA und plant für 2025 die Schließung weiterer Standorte. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die einstimmig vom Vorstand beschlossene Aktualisierung der Anlagepolitik: GameStop wird künftig Bitcoin als Reservevermögen aufnehmen und folgt damit dem Beispiel anderer zukunftsorientierter Unternehmen, die auf Kryptowährungen setzen. Diese strategische Neuausrichtung in Kombination mit den konsequenten Kostensenkungsmaßnahmen könnte dem angeschlagenen Einzelhändler neuen Schwung verleihen, obwohl die Herausforderungen im Kerngeschäft weiterhin bestehen. Die Meme-Aktie, die bereits 2021 für erhebliche Marktturbulenzen sorgte, steht erneut im Fokus der Anleger.
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