
Der Telekommunikationsanbieter prognostiziert stabile Umsätze aber rückläufige Ergebnisse. Höhere Investitionen in die Open-RAN-Technologie belasten die Gewinnentwicklung.
Die 1&1 AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und gleichzeitig das vorläufige Ergebnis für 2024 bestätigt. Die Ankündigung sorgte bei Anlegern für Zurückhaltung, da die Ergebnisprognose hinter den Markterwartungen zurückbleibt. Der Telekommunikationsanbieter aus Montabaur erwartet für das kommende Jahr einen stabilen Vertragsbestand sowie einen Service-Umsatz auf Vorjahresniveau von 3.303,1 Millionen Euro. Das EBITDA soll jedoch um etwa 3,4 Prozent auf circa 571 Millionen Euro zurückgehen, verglichen mit 590,8 Millionen Euro im Jahr 2024. Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem Auslaufen des National Roaming-Vertrags mit Telefónica und dem Wechsel zu Vodafone, wodurch sich die Bilanzierungsstruktur ändert. Das EBITDA im Segment 1&1 Mobilfunknetz wird unverändert bei etwa -265 Millionen Euro erwartet, wobei darin rund 100 Millionen Euro Aufwendungen für die Kundenmigration sowie Netzvorleistungen enthalten sind, die nach der vollständigen Migration aller Kunden ab 2026 entfallen sollen.
Erhöhte Investitionen in Netzausbau
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Besonders bemerkenswert ist der deutliche Anstieg des geplanten Investitionsvolumens (Cash-Capex) auf circa 450 Millionen Euro für 2025, verglichen mit 290,6 Millionen Euro im Vorjahr. Diese erhöhten Ausgaben stehen im Zusammenhang mit dem ambitionierten Ziel des Unternehmens, als vierter Netzbetreiber in Deutschland den Markt aufzumischen. 1&1 betreibt als erster Netzbetreiber Europas ein vollständig virtualisiertes Mobilfunknetz auf Basis der innovativen Open-RAN-Technologie. Die Migration aller Mobilfunkkunden auf das neue 1&1 Netz soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, wobei das Unternehmen weiterhin mit leicht erhöhten Kündigungsaussprachen in diesem Zusammenhang rechnet. Die Aktie des im SDAX und TecDAX gelisteten Unternehmens zeigte sich am Dienstag nahezu unverändert bei 14,52 Euro und liegt damit deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 17,94 Euro. Analysten sehen jedoch Potenzial und geben im Durchschnitt ein Kursziel von 19,17 Euro an.
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