
Quantum Computing Inc. (QCi) steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen, die sich deutlich auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 7,90 USD und verzeichnete damit einen Tagesverlust von 6,84%. Trotz einer bemerkenswerten Steigerung von 611,72% im 12-Monats-Vergleich weist die Aktie seit Jahresbeginn einen Rückgang von 57,88% auf.
Im vierten Quartal 2024 meldete QCi einen Nettoverlust von 0,47 USD pro Aktie, was eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Verlust von 0,09 USD pro Aktie im Vorjahresquartal darstellt. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 17% auf 62.000 USD und blieb damit unter den Analystenerwartungen. Das Unternehmen führt den erhöhten Verlust auf Kosten im Zusammenhang mit der QPhoton-Fusion, gestiegene nicht-zahlungswirksame mitarbeiterbezogene Ausgaben sowie höhere Abschreibungen für Produktionsanlagen am Standort Tempe, Arizona zurück.
Insiderverkäufe und rechtliche Probleme
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Am 25. März 2025 verkaufte der Insider Yuping Huang 200.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 8,48 USD, was einen Gesamtwert von etwa 1,7 Millionen USD darstellt. Nach dieser Transaktion hält Huang noch etwa 24 Millionen Aktien. Solche Insiderverkäufe können bei Anlegern Bedenken hinsichtlich der Zukunftsaussichten des Unternehmens wecken.
Zusätzlich sieht sich QCi mit einer Sammelklage konfrontiert, die irreführende Aussagen bezüglich der Geschäftstätigkeit und finanziellen Leistung zwischen dem 30. März 2020 und dem 15. Januar 2025 behauptet. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, die Fähigkeiten seiner Quantentechnologien und Partnerschaften, unter anderem mit der NASA, übertrieben dargestellt zu haben. Von dieser rechtlichen Auseinandersetzung könnten Anleger betroffen sein, die während des genannten Zeitraums QCi-Wertpapiere erworben haben.
Marktumfeld und Zukunftsaussichten
Der Quantencomputing-Sektor hat insgesamt eine erhöhte Volatilität erfahren, beeinflusst durch Branchenereignisse und Aussagen wichtiger Persönlichkeiten. Nach Nvidias "Quantum Day"-Veranstaltung verzeichneten Aktien wie D-Wave Quantum, IonQ und QCi Kursrückgänge. Nvidias CEO Jensen Huang dämpfte frühere optimistische Prognosen über den Zeitrahmen für praktisches Quantencomputing, was zur Marktskepsis beitrug.
Trotz der aktuellen Rückschläge bleibt QCi in der Quantencomputing-Community aktiv. Das Unternehmen sponsert die Quantum.Tech USA 2025 Konferenz vom 14. bis 16. April, auf der Redner von Organisationen wie NASA und JPMorgan Chase auftreten werden. Parallel dazu veranstaltet D-Wave Quantum ab dem 31. März seine Qubits 2025 Nutzerkonferenz, die Branchenführer zusammenbringt, um Fortschritte im Quantencomputing zu diskutieren.
Die aktuelle Position der QCi-Aktie bei 7,90 USD liegt zwar nur geringfügig unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 8,05 USD (-1,81%), jedoch deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,55 USD (+73,49%). Mit einem 52-Wochen-Tief von 0,42 USD im Juli 2024 und einem Hoch von 25,68 USD im Dezember desselben Jahres unterstreicht dies die extreme Volatilität des Titels, die mit 154,08% auf 30-Tage-Basis annualisiert weiterhin sehr hoch bleibt.
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