
Trotz möglicher Schlüsselrolle im 'Project Texas' zur Datenspeicherung von US-Nutzern verzeichnet die Oracle-Aktie einen überraschenden Wertverlust am Börsenmarkt.
Die Oracle-Aktie verzeichnete am US-amerikanischen Aktienmarkt einen deutlichen Rückgang. Das Wertpapier des Softwareunternehmens fiel zwischenzeitlich um 3,79 Prozent auf 148,10 US-Dollar. Im weiteren Handelsverlauf verstärkte sich der Abwärtstrend sogar noch, wobei die Aktie um 4,38 Prozent oder 6,74 US-Dollar auf 147,19 US-Dollar nachgab. Diese negative Entwicklung überrascht Marktbeobachter, da Oracle als potenzieller Profiteur des aktuellen TikTok-Geschehens gilt. Der Technologiekonzern spielt eine Schlüsselrolle im sogenannten "Project Texas", bei dem Nutzerdaten von US-Amerikanern in den Vereinigten Staaten gespeichert werden sollen, wobei Oracle die Datenströme und Software-Updates überwachen würde.
TikTok-Verkauf könnte Oracle begünstigen
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Im Hintergrund des Kursverfalls steht die andauernde Diskussion um die Zukunft von TikTok in den USA. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich eine mögliche Senkung der Zusatzzölle für China in Aussicht gestellt, um die Zustimmung der chinesischen Regierung zu einem TikTok-Verkauf zu erwirken. Nach einem US-Gesetz müsste die Kurzvideo-Plattform eigentlich bis zum 5. April von ihrem chinesischen Eigentümer Bytedance verkauft werden oder den US-Markt verlassen. Bytedance hofft jedoch weiterhin auf die Akzeptanz des "Project Texas", bei dem Oracle eine zentrale Überwachungsfunktion übernehmen würde. Diese Konstellation könnte dem Softwarekonzern langfristig zugutekommen, was den aktuellen Kursrückgang für strategisch orientierte Anleger besonders interessant macht. Die Entscheidung über den Algorithmus-Verkauf liegt dabei letztlich bei der chinesischen Regierung, die für den Verkauf von Software-Algorithmen ins Ausland ihre Zustimmung erteilen muss.
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