
Die Aktien des KI-Giganten Nvidia stehen unter erheblichem Druck. An der Wall Street verzeichnete das Papier jüngst einen Rückgang von 5,7 Prozent. Hauptverantwortlich für diese negative Entwicklung sind zwei wesentliche Faktoren: Zum einen sollen chinesische Regulierungsbehörden große Technologieunternehmen daran hindern, Nvidias H20-Chips zu erwerben, was die Position des Unternehmens auf dem wichtigen chinesischen Markt schwächt. Zum anderen tritt mit dem kalifornischen Startup Bolt Graphics ein vielversprechender neuer Konkurrent auf den Plan, dessen kommende "Zeus"-GPU-Plattform angeblich dramatisch bessere Leistungen als Nvidias Produkte bieten soll. Konkret verspricht Bolt Graphics eine zehnmal höhere Performance bei Renderingaufgaben und bis zu 300-fache Verbesserungen bei bestimmten Simulationen. Zudem soll der erweiterte Speicher von bis zu 384 GB pro Karte überzeugen - ein Feature, das Nvidia derzeit nicht anbietet.
Wachsende Blasengefahr im Halbleitersektor
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Die Bewertungen im Halbleitersektor, insbesondere bei Nvidia, haben in den vergangenen Jahren enorme Höhen erreicht. Eine aktuelle Studie von Forschern der Harvard University und der University of Hongkong gibt Anlass zur Sorge: Demnach besteht für den S&P 1500 Semiconductors & Semiconductor Equipment Industry Group Index, in dem Nvidia etwa 60 Prozent ausmacht, eine Crashwahrscheinlichkeit von über 70 Prozent. Als Crash gilt dabei ein Rückgang von mindestens 40 Prozent über einen Zeitraum von zwei Jahren. Diese Warnung wird durch weitere Marktbeobachtungen gestützt: TD Cowen berichtete, dass Microsoft mehrere Rechenzentrumsverträge in den USA und Europa storniert hat, was Befürchtungen über ein mögliches Überangebot an Rechenleistung im KI-Sektor schürt und die mittelfristige Nachfrage nach Nvidias Chips dämpfen könnte. Diese Unsicherheit wirkt sich auch auf Nvidias wichtigste asiatische Zulieferer aus - TSMC und Hon Hai Precision Industry verzeichneten Rückgänge von 1,8 bzw. 2,4 Prozent. Die Nvidia-Aktie selbst hat in diesem Jahr bereits mehr als 15 Prozent an Wert eingebüßt, nachdem sie im Vorjahr um etwa 143 Prozent gestiegen war.
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