
Pharmakonzern Geron sieht sich mit Sammelklage wegen möglicher Irreführung bei Medikament Rytelo konfrontiert, während der Aktienwert dramatisch eingebrochen ist.
Die Geron Corporation steht derzeit vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen bei gleichzeitig stark rückläufiger Kursentwicklung. Mit einem aktuellen Schlusskurs von 1,56 € hat die Aktie seit Jahresbeginn dramatische 55,52% an Wert verloren und notiert mehr als 67% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 4,73 €, das noch im Juni 2024 erreicht wurde.
Am 26. März 2025 wurde eine Sammelklage im Namen von Investoren eingereicht, die Verluste aufgrund angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze durch Geron erlitten haben. Die Klageschrift behauptet, dass das Unternehmen zwischen dem 7. Juni 2024 und dem 25. Februar 2025 Anleger bezüglich der Markteinführung und des Wachstumspotenzials seines Medikaments Rytelo (Imetelstat) in die Irre geführt habe. Die Kläger argumentieren, dass Geron die Risiken im Zusammenhang mit den wöchentlichen Überwachungsanforderungen von Rytelo heruntergespielt und Probleme hinsichtlich Saisonalität und Wettbewerb nicht angemessen berücksichtigt habe, was die Verkaufsleistung des Medikaments negativ beeinflusst hat.
Weitere rechtliche Schritte und Konsequenzen für Anleger
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Geron?
Parallel dazu hat die Anwaltskanzlei Kirby McInerney LLP am selben Tag Investoren an eine wichtige Frist im Zusammenhang mit möglichen Wertpapierbetrugsansprüchen gegen Geron erinnert. Die Kanzlei wies darauf hin, dass Gerons Aktien am 26. Februar 2025 bei 1,61 US-Dollar schlossen, nachdem das Unternehmen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Marktleistung von Rytelo offengelegt hatte. Anleger, die Geron-Aktien zwischen Juni 2024 und Februar 2025 gekauft haben, werden ermutigt, Kontakt mit der Kanzlei aufzunehmen, um ihre rechtlichen Möglichkeiten zu erörtern.
Die anhaltenden rechtlichen Auseinandersetzungen fallen in eine Zeit erhöhter Marktvolatilität für Geron. Mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von über 115% zeigt der Titel extreme Kursschwankungen. Besonders besorgniserregend für Anleger dürfte der Abstand von mehr als 55% zum 200-Tage-Durchschnitt sein, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet. Trotz des jüngsten Rückgangs liegt die Aktie derzeit etwa 6,35% über ihrem 52-Wochen-Tief von 1,47 €, das erst vor kurzem im März 2025 erreicht wurde.
Geron, das sich auf die Entwicklung von Therapien für Blutkrebserkrankungen spezialisiert hat, muss nun nicht nur diese rechtlichen Herausforderungen bewältigen, sondern auch Anleger von der langfristigen Tragfähigkeit seiner Produktstrategie überzeugen, während der Aktienkurs unter erheblichem Druck steht.
Geron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Geron-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:
Die neusten Geron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Geron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Geron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...