
Es sei sinnvoll gewesen, in dem Zusammenhang "nicht einfach ins Risiko zu gehen und trotz Warnungen bei den Reiseplänen zu bleiben", erklärte er. "Der Vorfall führt uns aber auch vor Augen: Die Lage in Syrien ist unsicher und weit entfernt von einer befriedeten Situation. Das haben jüngst auch die Übergriffe auf die alawitische Bevölkerung gezeigt", sagte der SPD-Politiker.
"Ein genereller Abschiebestopp wäre jedoch das falsche Signal. Das wäre eine Einladung an jeden, sich auf den Weg zu machen und unbegrenzt in Deutschland zu bleiben", so Castellucci. Man habe "weiterhin ein Interesse daran, einen guten Kontakt zur syrischen Regierung zu etablieren und die Lage so weit wie möglich zu stabilisieren".
© 2025 dts Nachrichtenagentur