
Biotechnologieunternehmen meldet positive Entwicklungen bei Studien zu Mukoviszidose und OTC-Mangel während die Aktie einen erheblichen Wertverlust verzeichnet
Arcturus Therapeutics Holdings Inc. (ARCT) konnte zuletzt wichtige Fortschritte bei seinen klinischen Studien vermelden, während die Aktie unter erheblichem Druck steht. Das Papier schloss am Donnerstag bei 12,00 USD und notiert damit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 11,95 USD. Im Jahresvergleich hat die Aktie einen dramatischen Wertverlust von 64,52% erlitten.
Im Dezember 2024 startete Arcturus die Dosierung in Phase-2-Studien mit mehrfach ansteigender Dosierung für Behandlungen gegen Mukoviszidose (CF) und Ornithintranscarbamylase (OTC)-Mangel. Zwischenergebnisse aus diesen Studien werden in der ersten Hälfte des Jahres 2025 erwartet. Parallel dazu begann das Unternehmen eine Phase-1-Studie für seinen H5N1-Influenza-Impfstoffkandidaten LUNAR-H5N1, wobei der erste Teilnehmer ebenfalls im Dezember 2024 dosiert wurde. Zwischenergebnisse dieser Studie werden in der zweiten Jahreshälfte 2025 erwartet.
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Für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr meldete Arcturus einen Gesamtumsatz von 152,3 Millionen USD, was einem Rückgang gegenüber den 166,8 Millionen USD im Vorjahr entspricht. Der Nettoverlust für 2024 betrug 80,9 Millionen USD, verglichen mit einem Verlust von 29,7 Millionen USD im Jahr 2023. Der Verlust pro Aktie stieg von 1,12 USD im Jahr 2023 auf 3,00 USD im Jahr 2024.
Ein positives Signal setzte die Europäische Kommission im Februar 2025 mit der Erteilung der Marktzulassung für KOSTAIVE® (ARCT-154), einen selbstverstärkenden mRNA-COVID-19-Impfstoff, der in Zusammenarbeit mit CSL entwickelt wurde. Dieser Impfstoff ist nun für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Zudem hat Arcturus eine Partnerschaft mit Vinbiocare, einer Tochtergesellschaft von Vingroup, geschlossen, um in Vietnam eine Produktionsanlage für seine mRNA-Impfstoffe zu errichten. Diese Anlage soll jährlich bis zu 200 Millionen Dosen produzieren können, was die globale Verfügbarkeit von Impfstoffen verbessern würde.
Die technischen Indikatoren zeigen die schwierige Lage des Unternehmens: Mit einem Abstand von 38,49% zum 200-Tage-Durchschnitt und einem starken Rückgang von 27,80% im letzten Monat befindet sich die Aktie in einem deutlichen Abwärtstrend. Der relativ hohe RSI-Wert von 69,9 könnte auf eine kurzfristig überkaufte Situation hinweisen, während die annualisierte Volatilität von 73,84% das erhöhte Risiko dieser Investition verdeutlicht.
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