Anzeige
Mehr »
Login
Donnerstag, 03.04.2025 Börsentäglich über 12.000 News von 693 internationalen Medien
Warum Almonty Industries zum Schlüsselplayer für NATO-Staaten wird
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
660 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltung vor dem Wochenende - Euro zieht an

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltung vor dem Wochenende - Euro zieht an

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist am Freitag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der DAX büßte 1 Prozent auf 22.462 Punkte ein, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,9 Prozent auf 5.331 Punkte nach unten. Vor dem Wochenende nahmen die Anleger Gewinne mit. "Das ist aktuell ein politisch dominierter Markt, in dem sich die Stimmung schnell und häufig dreht", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Märkte warten auf Details zu weiteren US-Zöllen. Und weil vielfach damit gerechnet wird, dass die Zölle zu einer höheren Inflationsrate führen werden, haben die Börsen umso mehr auch die Entwicklung der Preise im Blick.

Aus Japan wurde für den Großraum Tokio ein deutlich stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise berichtet. Dagegen sahen Händler leicht positive Botschaften in neuen Inflationsdaten aus Europa. In Spanien legten die HVPI-Verbraucherpreise im März um 2,2 (Vormonat: 2,9) Prozent zum Vorjahr zu, in Frankreich wie im Februar sogar lediglich um 0,9 (erwartet: 1,1) Prozent. Dies zeige alles in die richtige Richtung.

Der von der US-Notenbank stark beobachtete PCE-Preisindex für Februar ist derweil in der Kernlesung einen Tick stärker gestiegen als erwartet. Wichtiger waren aber die oben geschnellten Inflationserwartungen der US-Konsumenten: Laut der Zweitlesung der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für März ist die Inflationserwartung über die kommenden 5 bis 10 Jahre auf 4,1 Prozent gestiegen - das ist laut Bloomberg der höchste Wert seit 1993.

An den Anleihemärkten, insbesondere in USA, fielen die Renditen. Das ließ den Euro auf 1,0819 Dollar steigen. Der Goldpreis legt derweil immer weiter zu. Im Verlauf hatte die Feinunze mit 3.085 Dollar ein neues Allzeithoch markiert und war da auch in Euro gerechnet so teuer wie nie zuvor. Nach Einschätzung von Marktanalyst Fawad Razaqzada von Forex.com treibt die Angst vor einer Eskalation der Handelsspannungen die Anleger in den vermeintlich sicheren Hafen. Zu Börsenschluss ging das Edelmetall bei 3.084 Dollar je Feinunze um.

KI-Börsengang von Coreweave drückt auf Sektorsentiment - höhere Renditen belasten Bankensektor

Als schlechte Nachricht für die KI-Euphorie sahen Händler den deutlich gesenkten Preis zum Börsengang des auf KI spezialisierten Cloud-Computing-Anbieters Coreweave. Wie am Vortag schon mit Verweis auf Insider vermutet, bringt Coreweave seine Aktien zu je 40 Dollar an den Markt, deutlich unter der ursprünglichen Preisspanne von 47 bis 55 Dollar. Außerdem platziert das Unternehmen weniger Aktien als zunächst geplant. "Das ist das erste Mal, dass es zu einem Einbruch der Bewertungen im KI-Bereich kommt", meinte ein Händler.

Der Stoxx-Subindex Technologie fiel um 2,1 Prozent. Der Banken-Index gab um 2,2 Prozent nach, während der Index der Immobilienaktien um 1,6 Prozent zulegte. Hier dürfte vor allem der Rückgang der Renditen am Anleihemarkt eine Rolle gespielt haben. Die deutsche Zehnjahresrendite fiel um 5 Basispunkte auf 2,72 Prozent.

Autotitel wurden ebenfalls weiter gemieden: BMW verloren 1,7 Prozent oder VW 2,4 Prozent. Zu Abschlägen kam es auch bei Rüstungsaktien: Rheinmetall fielen um 3 Prozent, in der zweiten Reihe gaben Hensoldt 5,2 Prozent ab. Auf der anderen Seite zogen Deutsche Telekom um 2,2 Prozent an.

Platzierung in Ionos

SAF-Holland schlossen 0,2 Prozent im Minus. Wie der Lkw-Zulieferer anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte, will er sowohl organisch als auch durch Übernahmen wachsen. Zudem will er Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umsetzen.

Ionos verloren 0,2 Prozent auf 25,90 Euro. Der Großaktionär Warburg Pincus habe am Vorabend Aktien zu 24,55 Euro platziert, hieß es im Handel. Dies seien die letzten 8,6 Prozent gewesen, Warbung sei jetzt nicht mehr beteiligt. Damit stehen keine weiteren Verkäufe mehr an, was der Aktie Rückhalt bot.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
ESTX 50 PR.EUR     5.331,40       -0,9%        +9,9% 
Stoxx-50        4.608,92       -0,6%        +7,7% 
Stoxx-600        542,10       -0,8%        +7,6% 
XETRA-DAX       22.461,52       -1,0%       +13,9% 
CAC-40 Paris      7.916,08       -0,9%        +8,3% 
AEX Amsterdam      907,46       -0,8%        +4,1% 
ATHEX-20 Athen     4.296,50       -0,8%       +21,3% 
BEL-20 Bruessel    4.406,62       -0,6%        +4,0% 
BUX Budapest     91.415,63       -1,4%       +16,9% 
OMXH-25 Helsinki    4.584,56       -0,9%        +7,2% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.792,07       -0,8%       -14,0% 
PSI 20 Lissabon    6.950,96       +0,7%        +8,2% 
IBEX-35 Madrid    13.309,30       -0,8%       +15,8% 
FTSE-MIB Mailand   38.739,30       0,0%       +14,4% 
OBX Oslo        1.437,93       -1,5%        +9,7% 
PX Prag        2.119,28       -1,2%       +21,9% 
OMXS-30 Stockholm   2.542,67       -1,2%        +3,6% 
WIG-20 Warschau    2.747,70       -1,2%       +26,8% 
ATX Wien        4.175,93       -2,1%       +16,4% 
SMI Zuerich      12.840,43       -0,2%       +10,9% 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:07  % YTD 
EUR/USD     1,0819    +0,2%   1,0797   1,0794  +4,3% 
EUR/JPY    162,3815    -0,4%  163,0815  163,0815  +0,1% 
EUR/CHF     0,9537    +0,2%   0,9518   0,9523  +1,8% 
EUR/GBP     0,8361    +0,2%   0,8340   0,8327  +0,8% 
USD/JPY    150,0935    -0,6%  151,0520  151,0885  -4,0% 
GBP/USD     1,2940    -0,0%   1,2946   1,2962  +3,4% 
USD/CNY     7,1800    -0,0%   7,1816   7,1829  -0,4% 
USD/CNH     7,2704    +0,0%   7,2681   7,2689  -0,9% 
AUS/USD     0,6289    -0,2%   0,6299   0,6307  +1,8% 
Bitcoin/USD 83.683,40    -4,2% 87.346,70 87.136,65  -6,3% 
 
ROHÖL     zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    69,25    69,92   -1,0%   -0,67  -1,5% 
Brent/ICE    73,52    74,05   -0,7%   -0,53  -2,1% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3084,90   3054,87   +1,0%   30,03 +16,4% 
Silber      31,49    31,89   -1,3%   -0,40 +14,2% 
Platin     910,13    916,60   -0,7%   -6,47  +4,7% 
Kupfer      5,14     5,12   +0,3%    0,02 +26,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 28, 2025 13:12 ET (17:12 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.