
Syndax Pharmaceuticals hat bedeutende Fortschritte bei seinem onkologisch ausgerichteten Portfolio erzielt, insbesondere mit dem Hauptprodukt Revuforj® (Revumenib). Am Freitag schloss die Aktie bei 12,10 Euro, was einem Rückgang von knapp 4 Prozent entspricht. Über den letzten Monat verlor das Papier sogar beachtliche 18,79 Prozent an Wert und notiert damit mittlerweile fast 47 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 22,80 Euro.
Im November 2024 erhielt Revuforj die Zulassung der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA für die Behandlung von rezidivierter oder refraktärer akuter Leukämie mit KMT2A-Translokation bei Patienten ab einem Jahr. Die Zulassung basierte auf positiven Daten aus der klinischen AUGMENT-101-Studie, in der Revuforj eine vollständige Remissionsrate von 21 Prozent bei 104 Patienten zeigte.
Nachfolgende Daten aus derselben Studie unterstrichen die Wirksamkeit von Revuforj bei der Behandlung von rezidivierter oder refraktärer mNPM1 akuter myeloischer Leukämie (AML). Die Phase-2-Kohorte erreichte eine Rate von 23 Prozent vollständiger Remission plus partieller hämatologischer Erholung bei 64 Patienten. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von Revuforj sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Therapieansätzen.
Finanzielle Entwicklung und Marktposition
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Für das am 31. Dezember 2024 endende Quartal meldete Syndax Nettoumsätze von 7,7 Millionen Dollar mit Revuforj in den ersten fünf Wochen nach der Markteinführung, womit die Konsensschätzungen übertroffen wurden. Trotz dieser positiven Entwicklung passte B.Riley-Analyst Kalpit Patel das Kursziel für die Aktie von 36 auf 29 Dollar an, behielt jedoch die Kaufempfehlung bei. Diese Anpassung spiegelt moderatere langfristige Umsatzerwartungen aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs im Markt wider.
Die Aktie kämpft derzeit mit technischer Schwäche, was sich in einem RSI-Wert (Relative Strength Index) von 84,8 zeigt, der auf eine deutliche Überkauftheit hindeutet. Gleichzeitig liegt der Kurs mehr als 10 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet. Die hohe annualisierte 30-Tage-Volatilität von über 60 Prozent verdeutlicht die erheblichen Kursschwankungen der letzten Wochen.
Die Analysten-Meinungen zu Syndax bleiben gespalten. Während J.P. Morgan sein Kursziel für Syndax auf 41 Dollar anhob und die Kaufempfehlung bekräftigte, behält Scotiabank eine neutrale Bewertung bei, was eine vorsichtige Einschätzung angesichts des Marktwettbewerbs widerspiegelt.
Im Bereich strategischer Kooperationen arbeiten Incyte und Syndax an der Ausweitung der Produktion von Niktimvo (Axatilimab) nach dessen FDA-Zulassung in 9-mg- und 22-mg-Durchstechflaschen. Niktimvo ist für die Behandlung chronischer Graft-versus-Host-Erkrankungen bei Patienten zugelassen, die auf frühere Behandlungen nicht angesprochen haben, was eine Erweiterung des Onkologie-Portfolios von Syndax darstellt.
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