
Der Pharmakonzern Johnson & Johnson verstärkt sein Neurowissenschafts-Portfolio durch die 14,6-Milliarden-Dollar-Akquisition von Intra-Cellular Therapies und dessen Schizophrenie-Medikament.
Johnson & Johnson (J&J) kündigte im Januar 2025 Pläne zur Übernahme von Intra-Cellular Therapies für etwa 14,6 Milliarden Dollar an. Die Übernahme soll J&Js Neurowissenschafts-Portfolio stärken und bringt das Hauptprodukt von Intra-Cellular, Caplyta (Lumateperone), in den Konzern. Diese orale Therapie ist bereits für die Behandlung von Schizophrenie und depressiven Episoden bei bipolaren Störungen zugelassen. Analysten prognostizieren, dass der Umsatz von Caplyta bis 2030 jährlich 4 Milliarden Dollar erreichen könnte, falls das Medikament auch für schwere depressive Störungen zugelassen wird. Die Intra-Cellular-Aktie, die am Freitag bei 121,00 Euro schloss, hat seit Jahresbeginn beeindruckende 46,67 Prozent zugelegt.
Am 27. März 2025 stimmten die Aktionäre von Intra-Cellular Therapies der Fusion mit J&J zu. Etwa 73,31 Prozent der ausstehenden Aktien waren bei der Abstimmung vertreten, und die Fusionsvereinbarung erhielt überwältigende Zustimmung. Der Abschluss der Transaktion wird für den 2. April 2025 erwartet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt die Aktie mit einem Plus von 88,77 Prozent deutlich im Aufwärtstrend, was das Vertrauen der Investoren in die bevorstehende Fusion und die Wachstumsaussichten des Unternehmens widerspiegelt.
Finanzielle Entwicklung und Produktportfolio
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Im vierten Quartal 2024 meldete Intra-Cellular Therapies einen Nettoproduktumsatz von 199,2 Millionen Dollar mit Caplyta, was einem Anstieg von 51 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2023 entspricht. Dieses Wachstum spiegelt die starke Verschreibungsentwicklung und die expandierende Marktpräsenz des Unternehmens wider.
Neben Caplyta treibt Intra-Cellular Therapies seine Pipeline mit Kandidaten wie ITI-1284 voran, einer Phase-2-Verbindung, die für generalisierte Angststörungen sowie mit der Alzheimer-Krankheit verbundene Psychosen und Agitation untersucht wird. Die erfolgreiche Fusion mit J&J dürfte die Fähigkeiten von Intra-Cellular Therapies in der Arzneimittelentwicklung und -vermarktung verbessern, was das Wachstum beschleunigen und die Reichweite im Neurowissenschaftsmarkt erweitern könnte. Technische Indikatoren wie der RSI von 75,3 deuten auf eine gewisse Überkauftheit hin, jedoch bleibt die Aktie mit 45,02 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt in einem soliden langfristigen Aufwärtstrend.
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