
Der Werbekonzern kämpft mit sinkenden Aktienkursen und reduzierter Kundennachfrage, während das Management dennoch leistungsbezogene Vergütungen erhält und Analysten skeptisch bleiben.
Die WPP PLC steht vor erheblichen Herausforderungen, wie der aktuelle Kurs von 7,10 Euro deutlich zeigt. Die Aktie erreichte am Freitag ihr 52-Wochen-Tief und verzeichnete einen dramatischen Wertverlust von 23,66% innerhalb der letzten 30 Tage. Für 2025 rechnet das Unternehmen mit stagnierenden bis sinkenden Umsätzen, nachdem bereits im vierten Quartal 2024 eine Abschwächung der Kundenausgaben zu verzeichnen war.
Inmitten dieser Entwicklungen befindet sich WPP in Gesprächen über den Verkauf seines Inflight-Mediengeschäfts Spafax. Diese Maßnahme dürfte Teil einer breiteren Neuausrichtungsstrategie sein, während das Unternehmen gleichzeitig seine Schwerpunkte auf Künstliche Intelligenz, Daten und proprietäre Medien als Wachstumstreiber legt. Der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht für 2024 beleuchtet die wesentlichen Risiken und Herausforderungen, darunter wirtschaftliche, geopolitische und strategische Faktoren.
Leistungsbasierte Vergütung trotz Kursverfall
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Trotz der angespannten Geschäftslage - seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 29% an Wert verloren - gewährte WPP im März 2025 umfangreiche leistungsbasierte Aktienprämien an seine Führungskräfte. CEO Mark Read erhielt 714.432 Aktien, CFO Joanne Wilson 361.617 Aktien und COO Andrew Scott 354.480 Aktien. Diese Prämien sind an die Unternehmensleistung bis Ende 2027 geknüpft und sollen das Management zur Erreichung langfristiger Unternehmensziele motivieren.
Die Hauptversammlung für das Jahr 2025 wird am 23. Mai im Rose Court in London stattfinden, wobei Aktionäre auch virtuell teilnehmen können. Zudem hat WPP eine Dividende von 0,244 £ pro Aktie für den 4. Juli 2025 bestätigt, was einer jährlichen Rendite von 6,1% des aktuellen Kurses entspricht.
Analysten zunehmend vorsichtig
Die angespannte Situation spiegelt sich auch in den aktuellen Analystenbewertungen wider. Goldman Sachs hat die Aktie mit einer "Neutral"-Einstufung versehen und ein Kursziel von 730 Pence festgelegt. Noch deutlicher positionierte sich Barclays, indem die Bank das Rating auf "Equalweight" herabstufte und das Kursziel auf 7,80 £ anpasste. Dabei äußerten die Analysten insbesondere Bedenken hinsichtlich eines voraussichtlich schwachen ersten und zweiten Quartals.
Die aktuelle Kursentwicklung liegt mit 21,73% deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 9,07 Euro und zeigt mit einem RSI von 76,2 Anzeichen einer Überverkauft-Situation. Investoren dürften die nächsten Unternehmensmeldungen mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen, um Signale für eine mögliche Trendwende zu erkennen.
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