
"Viele waren enttäuscht von den Grünen und eben auch von den anderen Parteien, weil sie sagten, ihr sprecht jetzt über Migration nur noch negativ. Und vielleicht, und das ist auch ein Stück weit Selbstkritik tatsächlich, ist es uns nicht gelungen, zu differenzieren, einerseits zwischen Flucht- und Asylpolitik und auf der anderen Seite eben auch zwischen Migration, auf die wir angewiesen sind", räumte Güler ein.
Das Thema Fachkräftezuwanderung sei "anscheinend nicht wirklich durchgedrungen", so die CDU-Politikerin. Dennoch pocht sie auf "eine Migrationswende". Das müsse nicht nur die CDU liefern, "sondern eben auch die SPD", so Güler. "Ich habe die Rückmeldungen auch aus den einzelnen AGs, dass es viel, viel Übereinstimmung gab, auch beim Thema Migration am Ende", behauptete die Christdemokratin.
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