
Der Luxusmodekonzern verzeichnet einen beachtlichen Wertrückgang von 25% im Monatsvergleich, während institutionelle Anleger ihre Portfolios anpassen.
Ralph Lauren verzeichnete am vergangenen Freitag einen deutlichen Kursrückgang von 5,27% und schloss bei 197,28 Euro. Damit setzt sich der negative Trend der letzten Wochen fort, was in einer monatlichen Einbuße von 25% resultiert. Die Aktie liegt nun rund 28% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 274,70 Euro, das erst im Februar dieses Jahres erreicht wurde.
Die jüngsten Kursverluste reihen sich in eine Serie von negativen Handelstagen ein. Besonders auffällig ist die Entwicklung im Vergleich zum 50-Tage-Durchschnitt: Mit einem Abstand von -17,05% zeigt sich eine deutliche Abweichung vom mittelfristigen Trend. Bemerkenswert ist jedoch, dass der Kurs im Vergleich zum 200-Tage-Durchschnitt noch leicht im Plus liegt.
Institutionelle Investoren passen Positionen an
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Währenddessen positionieren sich institutionelle Anleger neu. Die Vanguard Group hat ihre Beteiligung an Ralph Lauren im vierten Quartal um 1,2% reduziert und 64.645 Aktien verkauft. Nach dieser Transaktion hält Vanguard noch 5.220.762 Aktien, was einem Anteil von 8,41% entspricht. Der Wert dieser Position wird auf etwa 1,21 Milliarden Dollar geschätzt.
Im Gegensatz dazu hat American Century Companies Inc. seine Bestände an Ralph Lauren-Aktien im selben Zeitraum aufgestockt, wobei die genauen Zahlen nicht öffentlich gemacht wurden. Diese unterschiedlichen Strategien institutioneller Investoren spiegeln die gemischten Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens wider.
Dividendenzahlung trotz Kursrückgang
Trotz der angespannten Kurssituation zeigt sich Ralph Lauren gegenüber den Aktionären großzügig. Der Verwaltungsrat hat eine Quartalsdividende von 0,825 Dollar je Aktie beschlossen. Diese wird am 11. April 2025 an alle Aktionäre ausgeschüttet, die am 28. März 2025 im Aktienregister eingetragen waren.
Die jüngsten Kursverluste stehen im Zusammenhang mit allgemeinen Marktbedenken. Insbesondere Inflationssorgen und deren potenzielle Auswirkungen auf das Konsumverhalten belasten den Luxusgütersektor. Mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von über 40% zeigt sich die erhöhte Nervosität der Marktteilnehmer im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Modekonzerns.
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