
Der Luft- und Raumfahrtspezialist verstärkt seine europäische Marktposition durch neue Kooperationen mit Rheinmetall und NVIDIA, während die Finanzprognose für 2025 überzeugt.
Curtiss-Wright konnte kürzlich bedeutende Verträge abschließen und robuste Finanzergebnisse vorweisen, was die starke Position des Unternehmens in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung unterstreicht. Die Aktie schloss am Freitag bei 300,00 Euro und verzeichnete damit einen Rückgang von 3,23% innerhalb der letzten Woche. Seit Jahresbeginn hat das Papier 12,79% an Wert eingebüßt, liegt aber immer noch 28,21% über seinem 52-Wochen-Tief.
Curtiss-Wright gab am 20. März 2025 den Abschluss mehrerer Verträge mit Rheinmetall bekannt. Das Unternehmen wird Turm-Stabilisierungssysteme für den schweren Waffenträger Boxer der deutschen Armee sowie für die Lynx Schützenpanzer des ungarischen Verteidigungsministeriums liefern. Diese Systeme verbessern die Zielgenauigkeit und Turmstabilisierung selbst bei hohen Geschwindigkeiten und unterstreichen Curtiss-Wrights wachsende Präsenz auf dem europäischen Verteidigungsmarkt.
Einen Tag zuvor, am 19. März 2025, kündigte das Unternehmen Pläne zur Beschleunigung von KI-Innovationen durch eine Zusammenarbeit mit NVIDIA an. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, fortschrittliche Software- und Hardware-Lösungen zu integrieren und damit die Fähigkeiten von Curtiss-Wright im Bereich KI-gesteuerter Anwendungen über alle Produktlinien hinweg zu stärken.
Finanzielle Entwicklung und Ausblick
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In den am 12. Februar 2025 veröffentlichten Finanzergebnissen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2024 meldete Curtiss-Wright beeindruckende Zahlen. Im vierten Quartal 2024 erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 824 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 5% im Jahresvergleich entspricht. Das bereinigte Betriebsergebnis betrug 163 Millionen Dollar mit einer Marge von 19,8%. Das bereinigte verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 3% auf 3,27 Dollar, während der freie Cashflow 278 Millionen Dollar erreichte, was einer bereinigten Free-Cashflow-Konversion von 223% entspricht.
Für das Gesamtjahr 2024 konnte Curtiss-Wright einen Umsatz von 3,1 Milliarden Dollar verbuchen, was einem Anstieg von 10% entspricht. Das bereinigte Betriebsergebnis wuchs um 11% auf 546 Millionen Dollar, und das bereinigte verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 16% auf 10,90 Dollar. Der freie Cashflow erreichte mit 483 Millionen Dollar einen Rekordwert.
Für das Jahr 2025 prognostiziert Curtiss-Wright ein Umsatzwachstum von 7-8%, eine Ausweitung der Betriebsmarge um 40-60 Basispunkte und ein zweistelliges Wachstum des Gewinns pro Aktie. Die jüngsten Vertragsabschlüsse und die finanzielle Performance zeigen den strategischen Fokus des Unternehmens auf die Erweiterung der Verteidigungsfähigkeiten und die Nutzung technologischer Fortschritte. Die Zusammenarbeit mit NVIDIA positioniert das Unternehmen als Vorreiter bei der KI-Integration, während die Rheinmetall-Verträge seine Rolle bei kritischen Verteidigungssystemen festigen.
Technisch betrachtet liegt der Aktienkurs derzeit 5,55% unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 317,64 Euro, was auf einen kurzfristigen Abwärtstrend hindeutet. Mit einem RSI-Wert von 62,1 ist die Aktie jedoch noch nicht überkauft und könnte Spielraum für eine Erholung haben, besonders wenn die positiven Geschäftsaussichten in den kommenden Quartalen bestätigt werden.
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