
Der Tankerunternehmen erwirbt moderne Suezmax-Schiffe und zahlt weiterhin Dividenden aus, während die Aktie deutlich unter ihrem Jahreshöchststand verbleibt.
Nordic American Tankers (NAT) setzt trotz der aktuell schwachen Kursentwicklung - die Aktie notiert bei 2,30 Euro und damit über 42 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch - auf strategische Expansion und konstante Ausschüttungen an seine Aktionäre. Das Unternehmen hat mehrere bedeutende Maßnahmen ergriffen, um seine Marktposition zu festigen und die Dividendenfähigkeit zu stärken.
NAT gab am 14. März 2025 den Erwerb von zwei modernen Suezmax-Tankern bekannt. Diese 2016 in Südkorea gebauten Schiffe werden voraussichtlich bis April 2025 in die Flotte integriert. Für das zweite Schiff zahlt NAT einen Preis im mittleren bis oberen 60-Millionen-Dollar-Bereich. Die Investition ist vollständig finanziert und zielt darauf ab, die Erträge und Dividendenkapazität des Unternehmens zu steigern.
Finanzkennzahlen und Dividendenpolitik
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Trotz des schwierigen Marktumfelds, das sich auch in einem Jahresverlust von 7,30 Prozent widerspiegelt, hält NAT an seiner Dividendenstrategie fest. Im vierten Quartal 2024 erzielte das Unternehmen einen Netto-Frachtumsatz von 225 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 46,6 Millionen US-Dollar. Die daraus resultierende Dividende von 6 Cent pro Aktie wurde am 24. März 2025 an die Aktionäre ausgezahlt.
Das Vertrauen des Managements in die eigene Strategie wird durch Insider-Käufe unterstrichen. Alexander Hansson, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats, erwarb am 14. März 2025 weitere 100.000 Aktien zu je 2,4975 US-Dollar. Damit erhöhte er seinen Anteil auf 4,2 Millionen Aktien und festigt seine Position als größter privater Anteilseigner des Unternehmens.
Operative Stärke und strategische Ausrichtung
Die solide operative Basis von NAT zeigt sich in den Zahlen für das Gesamtjahr 2024. Das Unternehmen erreichte einen durchschnittlichen Time-Charter-Äquivalent von 26.416 US-Dollar pro Schiff und Tag, während die täglichen Betriebskosten bei etwa 9.000 US-Dollar lagen. Diese Differenz verdeutlicht die Ertragskraft des Unternehmens trotz der aktuell schwachen Kursentwicklung, die sich in einem Abstand von mehr als 22 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt äußert.
NAT verfolgt weiterhin eine aktive Flottenstrategie mit gezielten Käufen und Verkäufen von Schiffen. Diese Maßnahmen sollen die Marktposition stärken und den Wert für die Aktionäre steigern, während das Unternehmen gleichzeitig nahe am 52-Wochen-Tief von 2,23 Euro notiert.
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