
Der Industriekonzern verzeichnet einen Kursrückgang von über 16 Prozent seit Jahresbeginn bei leicht verfehlten Analystenerwartungen trotz Expansionsstrategie.
Die Ingersoll Rand Aktie steht aktuell unter erheblichem Druck und schloss am Freitag bei 74,00 Euro, nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 73,78 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits 16,14 Prozent an Wert eingebüßt und liegt mittlerweile mehr als 26 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 100,45 Euro.
Die jüngsten Quartalsergebnisse des Unternehmens verfehlten knapp die Analystenerwartungen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,84 Euro und damit leicht unter der Konsensschätzung von 0,85 Euro. Der Umsatz belief sich auf 1,9 Milliarden Euro, was ebenfalls knapp unter den prognostizierten 1,93 Milliarden Euro lag, dennoch aber einem Anstieg von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.
Als Reaktion auf die Geschäftszahlen und den etwas gedämpften Ausblick für 2025 haben mehrere Analysten ihre Einschätzungen angepasst. Stifel beispielsweise senkte sein Kursziel für Ingersoll Rand von 100 auf 94 Euro, behielt jedoch die Halte-Empfehlung bei.
Unternehmensentwicklung und Dividende
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Trotz der aktuellen Kursschwäche hat Ingersoll Rand eine Quartalsdividende von 0,02 Euro je Aktie angekündigt, die am 27. März 2025 an die am 5. März eingetragenen Aktionäre ausgeschüttet wurde.
Das Unternehmen verfolgt weiterhin eine aktive Expansionsstrategie und hat kürzlich zwei Übernahmen abgeschlossen, die seine Marktposition in nachhaltig wachsenden Endmärkten stärken sollen. Mit diesen Akquisitionen strebt Ingersoll Rand an, bis zum dritten Jahr nach der Übernahme eine Rendite auf das investierte Kapital im mittleren zweistelligen Bereich zu erzielen. Die Zukäufe ergänzen strategisch das bestehende Portfolio an Luftkompressionstechnologien und technischen Supportfähigkeiten.
Die fundamentalen Daten zeigen jetzt eine deutliche technische Schwäche: Mit einem RSI-Wert von 72,7 gilt die Aktie derzeit als überkauft, während sie gleichzeitig fast 15 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt notiert. Die erhöhte Volatilität von knapp 24 Prozent auf Jahresbasis deutet auf anhaltende Unsicherheit hin, was auch durch den negativen 30-Tage-Trend von -9,45 Prozent unterstrichen wird.
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