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Beinahe täglich müssen die Kapitalmärkte mit neuen Verlautbarungen aus dem Weißen Haus leben. Mal ist es die Abkehr der USA von der NATO, dann...
Beinahe täglich müssen die Kapitalmärkte mit neuen Verlautbarungen aus dem Weißen Haus leben. Mal ist es die Abkehr der USA von der NATO, dann sind es wieder Forderungen, das schlecht verteidigte Grönland müsste sich so schnell wie möglich den USA anschließen. Auf den ersten Blick zeigt sich Donald Trump wie ein wildgewordener Hirsch im Umgang mit seinen transatlantischen Freunden, auf den zweiten Blick offenbart sich eine Strategie. Die US-Administration befürchtet Machtverlust und eine internationale Verschwörung gegen den US-Dollar. Die Hegemonie des Westens wackelt, seitdem Russland mit den BRICS-Staaten koaliert und einen neuen Machtblock etabliert hat. Das Problem: Westliche Industrien sind bislang stark abhängig von den Rohstofflieferungen der aufstrebenden Staaten. Nun wird klar, wo die Reise für den Westen hingeht. Sicherung der Rohstoffquellen, Aufbau einer neuen militärischen Schlagkraft und gegenseitige Sicherung zur Not auch ohne die USA. Wer in diesem Szenario strategische Metalle liefern kann ist King. Ein Blick auf den Chart von Almonty Industries (1,30 EUR; WKN: A1JSSD; ISIN: CA0203981034; TSX: AII) verdeutlicht die Misere: Die Zeit drängt!
Wolfram und Molybdän: Eine starke Aufstellung für kritische Metalle
Kritische Metalle sind ein wesentlicher Bestandteil verschiedenster Hightech- und Verteidigungs-Technologien. Die Industrie kommt an einer gesicherten Versorgung in diesen Elementen nicht mehr vorbei. Die nicht gelösten Konflikte in der Ukraine und in Nahost sowie die Annäherung zwischen Russland und China zeigen die internationale Komplexität auf. Westliche Industriestaaten sind genötigt, nach Alternativen Ausschau zu halten. Bei Wolfram besteht ein Engpass, wenn man es in größeren Mengen benötigt, denn das seltene Metall kommt in der Erdkruste vergleichsweise wenig vor. Bislang verfügt China über 70 % der weltweiten Produktion in dem hitzebeständigen Härtungsmetall. Das kanadische Unternehmen Almonty Industries (1,30 EUR; WKN: A1JSSD; ISIN: CA0203981034; TSX: AII) betreibt bereits einige Wolfram-Lagerstätten in Europa und konzentriert sich nun auf den Aufbau und die Revitalisierung der südkoreanischen Sangdong-Mine. In wenigen Monaten geht der Komplex nun in Produktion, der Minenstart wird von Investoren schon freudig antizipiert.
Partnerschaften: Die USA hat die Lage verstanden
Wichtige Partner hat man in Europa mit der Deutschen Rohstoff AG, der KfW-Gruppe und Plansee aus Österreich bereits an Bord geholt, zuletzt richtete das Unternehmen seine Augen auf die USA. Mit der kürzlich angekündigten Zusammenarbeit mit American Defense International (ADI), dem größten Verteidigungslobbyisten, sowie der Berufung von General Gustave F. Perna in den Verwaltungsrat, macht Almonty klar, dass man in größeren Kategorien denkt und im international bedeutenden Defense-Markt eine gehörige Rolle mitspielen wird. CEO Lewis Black sieht in ADI und Perna strategische Partner, um den komplexen Zugang zum US-Verteidigungsapparat zu meistern - und beschreibt dies als eine notwendige Antwort auf globale Versorgungsengpässe und China's Exportbeschränkungen. Alles in allem lässt die jüngste Entwicklung auf eine Börsennotiz in den USA schliessen.
Von allen Seiten begehrt: Übernahmephantasie on Top
Wolfram, Molybdän und Seltene Erden gehören zu den äußerst kritischen Stoffen. Nach Angaben des US-Geological Survey wurden im Jahr 2022 weltweit 84.000 Tonnen Wolfram produziert. Rund 85 % der Produktion stammt aus China. Bereits damals hatte die USA einen Anteil 10.700 Tonnen, was einen Anstieg von 17 % gegenüber 2021 darstellte. Wie hoch die weltweite Knappheitssituation auf die Bewertung von Unternehmen durchschlagen kann, zeigt das Beispiel der MP Materials Corp aus den USA. Mit dem kalifornischen Mountain Pass Projekt besitzt das Unternehmen die größte Seltene Erden-Liegenschaft der westlichen Welt. Der Umsatz wird im vergangenen Jahr 2024 auf etwa 192 Mio. USD taxiert, im Jahr 2019 hatte er noch 73 Mio. USD betragen. Bis 2027e erwarten die Analysten auf der Plattform LSEG einen Erlösanstieg auf rund 750 Mio. USD. Bewertet ist MP Materials derzeit mit knapp 4,2 Mrd. USD, also rund 12-mal so hoch wie Almonty Industries. Ein Hinweis darauf, dass die US-Börse die Dringlichkeit der Lieferketten-Sicherung viel stärker einpreist. Almonty wird also mit der Umsiedlung in das Nachbarland sehr viel strategische Vorteile generieren können.
Analytisch günstig - Sphene Capital erwartet 5,20 CAD
Analyst Peter Thilo Hasler von Sphene Capital hatte seine Kaufempfehlung zuletzt zweimal auf nun 5,20 CAD angehoben. Mit 280,67 Mio. Aktien wäre der faire Wert in 24 Monaten bei etwa 1,46 Mrd. CAD angesetzt. Er legt neben den Wolfram-Ressourcen auch geschätzte 5.600 Tonnen Molybdän-Förderung zu Grunde, die bei Höchstlast erreicht werden kann. Der jüngst verhandelte Abnahme-Vertrag mit der koreanischen SeAH-Gruppe schlägt maßgeblich auf die Bewertungsparameter durch. Gerechnet wird mit einer Minenlaufzeit von 60 Jahren und einem Betriebsbeginn noch in 2025. Die Vereinbarung enthält einen festen Mindestpreis von 19 USD pro Pfund Molybdän, der zwar unter dem aktuellen Marktpreis von USD 29,40 pro Pfund liegt. Nach Angaben des Unternehmens bietet der Mindestpreis aber eine stabile Basis für die Finanzplanung und verschafft weiteren Zugang zu zinsgünstigen inländischen Bankkrediten.
Das Management kauft zu: Korrektur zum Einstieg genutzt
Der Kurs der Almonty-Aktie bewegt sich derzeit sehr volatil zwischen 2,10 und 2,40 CAD. In Deutschland werden fast täglich mehr Stücke als an der Heimatbörse Kanada gehandelt. Am Freitag macht ein Insiderkauf von CEO Lewis Black auf sich aufmerksam. Mit 50.000 Stück zu einem Kurs von 2,17 CAD nutzt der mit direkter und indirekter Beteiligung von 25 % bereits ordentlich engagierte Manager die aktuelle Korrektur, um seinen Bestand weiter aufzustocken. Mit dem bevorstehenden Produktionsbeginn kann die Almonty-Aktie u. E. zum Vervielfacher avancieren.
Auf 4-Jahressicht war es lang still um die Almonty-Aktie. Im laufenden Jahr kam die Zündung. Investoren haben die Brisanz erkannt, die Zeit drängt. Charttechnisch ist der Kurs mit hohen Umsätzen ausgebrochen, ein Anzeichen für den Aufbau großer Positionen. Quelle: LSEG vom 30.03.2025
Lyndsay Malchuk von Stockhouse traf CEO Lewis Black zum Interview - und was er zu berichten hatte, könnte den Blick vieler Investoren auf das Unternehmen grundlegend verändern. Denn der Supply-Schock in vielen Metallgruppen ist für die Produzenten von HighTech- und Rüstungs-Gütern zum Alptraum geworden. Die Bestellungen nehmen innerhalb der NATO und anderer Bündnisse dramatisch zu und nun muss perspektivisch geliefert werden. Damit ist Almonty ein wichtiger Bestandteil der westlichen Verteidigungs-Strategie geworden. Hören sie selbst.
Die nahe Zukunft dürfte für Almonty Industries spannend werden. Denn mit der Verlegung des Firmensitzes in die USA werden die letzten Finanzierungsschritte einfach. Mit bereits etablierten Abnahmeverträgen ist ein Teil der südkoreanischen Produktion auch schon verkauft. Anleger sollten eine Neubewertung im Fokus haben. Für vergleichbar gut aufgestellte Produzenten von kritischen Metallen werden an der Börse Milliarden aufgerufen.
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