
Der Medizintechnikkonzern verzeichnet ein Umsatzplus von 7,8%, reduziert jedoch die Gewinnprognose aufgrund von Marktherausforderungen in China und Führungswechsel.
Olympus Corporation hat kürzlich seine Finanzergebnisse für das am 31. März 2025 endende Geschäftsjahr veröffentlicht. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 997,5 Milliarden Yen, was einem Anstieg von 7,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allerdings hat das Unternehmen, dessen Aktie derzeit bei 12,13 Euro notiert und damit auf dem 52-Wochen-Tief liegt, seine Gewinnprognose deutlich nach unten korrigiert.
Der operative Gewinn wurde auf 151 Milliarden Yen angepasst, was einen erheblichen Rückgang gegenüber der ursprünglichen Prognose von 176 Milliarden Yen darstellt. Auch der den Eigentümern zurechenbare Gewinn wurde von zuvor prognostizierten 121 Milliarden Yen auf 105 Milliarden Yen reduziert. Als Gründe für diese Anpassungen nennt das Unternehmen insbesondere die Marktbedingungen in China und andere externe Faktoren.
Strategische Anpassungen und Führungswechsel
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Im Rahmen einer Optimierung der internen Kapitalallokation hat Olympus das Kapital seiner Tochtergesellschaft, Olympus Global Treasury Services Limited, um etwa 41,7 Milliarden Yen reduziert. Infolgedessen qualifiziert sich diese Tochtergesellschaft nicht mehr als spezifizierte Tochtergesellschaft.
Parallel dazu kommt es zu einem bedeutenden Führungswechsel: Seit dem 1. April 2025 übernimmt Yasuo Takeuchi die Positionen des Direktors, des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds, des Executive Chairperson, des Präsidenten sowie des ESG-Beauftragten. Diese Ernennung erfolgt nach dem Rücktritt des früheren CEO Stefan Kaufmann im Oktober 2024.
Die aktuellen Kursdaten spiegeln die herausfordernde Situation wider: Mit einem Rückgang von 7,51% innerhalb der letzten 30 Tage und einer Jahresentwicklung von -14,61% liegt die Aktie deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 14,64 Euro, was einem Abstand von -17,14% entspricht.
Geschäftsentwicklung
Trotz der Herausforderungen verzeichnete Olympus im dritten Quartal ein stetiges Wachstum, insbesondere im Bereich der gastrointestinalen (GI) Endoskopie in Nordamerika. Der konsolidierte Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 9% im Vergleich zum Vorjahr. Diese positive Entwicklung in Teilbereichen konnte jedoch die allgemeinen Marktherausforderungen nicht vollständig kompensieren, was sich in der aktuellen Kursentwicklung und den angepassten Finanzprognosen widerspiegelt.
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