
Die LVMH-Aktie notiert derzeit bei 576,30 Euro und erreicht damit beinahe ihr 52-Wochen-Tief von 573,00 Euro. Mit einem Rückgang von 16,62 Prozent innerhalb des letzten Monats und einer deutlichen Entfernung von 30,02 Prozent vom 52-Wochen-Hoch, das Anfang April 2024 bei 823,50 Euro lag, steht der Luxusgüterkonzern vor erheblichen Herausforderungen am Kapitalmarkt.
Der französische Luxusgüterkonzern testet aktuell eine wichtige technische Unterstützungsmarke bei 572,4 Euro. Marktbeobachter sehen in einem möglichen Abprallen von diesem Niveau Potenzial für eine Aufwärtsbewegung. Gleichzeitig notiert der Titel deutlich unter seinen gleitenden Durchschnitten - der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt beachtliche 13,60 Prozent, zum 200-Tage-Durchschnitt 11,53 Prozent, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet.
Divergierende Analystenbewertungen
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Die Einschätzungen der Analysehäuser zu LVMH fallen unterschiedlich aus. Während Bernstein Research seine Einstufung mit einem Kursziel von 800 Euro bekräftigt, hat die HSBC ihr Kursziel von 845 Euro auf ebenfalls 800 Euro gesenkt. RBC zeigt sich hingegen vorsichtiger und revidierte ihre Prognosen aufgrund eines verhaltenen Ausblicks für das erste Quartal nach unten.
Unternehmensführung und Sicherheitsaspekte
Auf der Hauptversammlung am 17. April 2025 soll eine bedeutende Satzungsänderung beschlossen werden, die das Höchstalter für den CEO-Posten von 80 auf 85 Jahre anhebt. Damit könnte Bernard Arnault weitere fünf Jahre an der Spitze des Konzerns bleiben. Diese Nachfolgeplanung findet in einem herausfordernden Umfeld statt.
Parallel dazu haben jüngste Sicherheitsvorfälle in Frankreich, darunter Entführungen und Einbrüche, die Sicherheitsverantwortlichen führender Unternehmen, einschließlich LVMH, alarmiert. Diese Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit von Führungskräften und deren Familien auf und könnten Auswirkungen auf die strategische Ausrichtung des Konzerns haben. In einem zunehmend volatilen gesellschaftlichen Umfeld müssen Luxusgüterkonzerne wie LVMH ihre Risikostrategien und Schutzmaßnahmen für Führungskräfte möglicherweise neu bewerten.
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