
Technologieindex erleidet durch Trumps Zollankündigungen erhebliche Kursverluste im ersten Quartal 2025, wobei führende Tech-Aktien besonders betroffen sind.
Der Nasdaq Composite Index durchlebt derzeit erhebliche Volatilität, hauptsächlich aufgrund der von der Trump-Administration vorgeschlagenen Zölle. Diese Entwicklungen haben Bedenken hinsichtlich eines potenziellen globalen Handelskriegs ausgelöst und belasten die Marktstimmung. Der Index notiert aktuell bei 70,08 Euro und verzeichnet einen deutlichen Monatsverlust von über 10 Prozent.
Im ersten Quartal 2025 stürzte der Nasdaq Composite um 10,5 Prozent ab, was den stärksten Quartalsverlust seit 2022 darstellt. Dieser Abwärtstrend wurde größtenteils auf Unsicherheiten bezüglich neuer Zölle zurückgeführt, die Präsident Donald Trump verhängt hat. Diese Maßnahmen verstärkten die Befürchtungen eines globalen Handelskonflikts, der das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen und die Inflation anheizen könnte. Auch die jüngste Entwicklung zeigt die anhaltende Nervosität der Märkte - am 1. April 2025 eröffneten die US-Aktienindizes niedriger, während Anleger sich auf bedeutende Zollankündigungen vorbereiteten.
Auswirkungen auf den Technologiesektor
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Der im Nasdaq stark vertretene Technologiesektor wurde besonders hart vom Marktrückgang getroffen. Unternehmen wie Tesla und Nvidia sahen ihre Aktienkurse im ersten Quartal um 36 Prozent bzw. fast 20 Prozent fallen. Diese Einbrüche unterstreichen die Empfindlichkeit des Sektors gegenüber politischen Veränderungen und Handelsspannungen.
Die aktuelle Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass der Index inzwischen mehr als 13 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 80,62 Euro liegt, das Anfang Februar erreicht wurde. Allerdings zeigt sich im längerfristigen Vergleich eine positive Entwicklung mit einem 12-Monats-Zuwachs von 23,03 Prozent und einem beachtlichen Abstand von 30 Prozent zum 52-Wochen-Tief vom Juni 2024.
Handelsstrategien und breitere Marktauswirkungen
Präsident Trump hat die Einführung reziproker Zölle vorgeschlagen, die darauf abzielen, die von anderen Ländern auf US-Waren erhobenen Zölle auszugleichen. Diese Strategie hat wesentlich zur Marktvolatilität beigetragen, wobei Anleger die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen genau beobachten.
Die Zollunsicherheiten haben auch den breiteren Markt erfasst. Im ersten Quartal verzeichneten der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average Rückgänge von 4,6 Prozent bzw. 1,3 Prozent. Diese Bewegungen verdeutlichen die Verflechtung von globalen Handelspolitiken und der Entwicklung der heimischen Märkte. Die erhöhte Marktvolatilität zeigt sich auch im 30-Tage-Volatilitätsindex, der mit annualisierten 29,61 Prozent auf ein gesteigertes Risikoniveau hinweist.
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