
Hiroki Totoki übernimmt CEO-Position bei Sony inmitten gemischter Finanzergebnisse. Gaming bleibt Wachstumstreiber trotz prognostizierter Umsatz- und Gewinnrückgänge.
Sony notierte zum gestrigen Handelsschluss bei 23,20 Euro und verzeichnete damit im Wochenvergleich einen Rückgang von 2,52 Prozent. Bemerkenswert bleibt jedoch die Jahresperformance mit einem Plus von 12,62 Prozent seit Jahresbeginn, während die Aktie im 12-Monats-Vergleich einen erheblichen Wertverlust von 70,82 Prozent verbuchen musste.
Seit dem 1. April 2025 hat Hiroki Totoki offiziell die Position des CEO übernommen und löst damit Kenichiro Yoshida ab, der weiterhin als Vorstandsvorsitzender fungiert. Dieser Führungswechsel soll Sonys strategische Ausrichtung auf die Entertainment- und Technologiebereiche weiter stärken. Die neue Führung steht vor der Herausforderung, den Aktienkurs zu stabilisieren, der sich aktuell mit einem Abstand von 73,79 Prozent deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 88,50 Euro befindet.
Anlegererwartungen und institutionelles Interesse
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Für das kommende Quartal prognostizieren Analysten einen Gewinn pro Aktie von 0,12 US-Dollar, was einem Rückgang von 42,86 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Der Umsatz wird voraussichtlich auf 20,4 Milliarden US-Dollar sinken, ein Minus von 13,03 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Trotz dieser verhaltenen Prognosen zeigen institutionelle Investoren weiterhin Interesse an Sony. Aktuelle Meldungen belegen, dass Allianz SE im vierten Quartal rund 30.000 Aktien im Wert von etwa 636.000 US-Dollar erworben hat. Gleichzeitig hat Seven Mile Advisory 10.746 Aktien gekauft, was einer Investition von ungefähr 227.000 US-Dollar entspricht.
Wachstumsmotor Gaming
Der Technologiekonzern verzeichnet weiterhin starkes Wachstum in seiner Gaming-Sparte mit einem Gewinnzuwachs von 37 Prozent. Die Verkaufszahlen der PlayStation 5 erreichten im letzten Quartal 9,5 Millionen Einheiten. Kommende Spieleveröffentlichungen wie "Grand Theft Auto VI" dürften das Verbraucherinteresse aufrechterhalten und zukünftige Umsätze ankurbeln. Mit dieser Fokussierung auf die Entertainment-Bereiche versucht Sony, seine Position im hart umkämpften Technologie- und Unterhaltungsmarkt zu festigen und dem aktuellen Abwärtstrend entgegenzuwirken, der sich im deutlichen Abstand von 51,29 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt widerspiegelt.
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