
Der Drucktechnologie-Konzern plant die Übernahme von Lexmark, begibt Anleihen und halbiert Dividenden, um seine Position im digitalisierten Marktumfeld neu auszurichten.
Xerox Holdings Corporation zeigt sich entschlossen, durch signifikante strategische Veränderungen seine Position im sich wandelnden Print- und Digitalservicemarkt zu stärken. Das Unternehmen, dessen Aktie gestern bei 4,55 Euro schloss und damit nahe am 52-Wochen-Tief von 4,46 Euro notiert, hat im vergangenen Jahr einen dramatischen Wertverlust von 72,40% verzeichnet.
Im Dezember 2024 kündigte Xerox eine Vereinbarung zur Übernahme von Lexmark International an, einem Hersteller von Druckern und Drucksoftware. Diese Akquisition soll das Kernportfolio von Xerox erweitern und seine globale Marktreichweite stärken, insbesondere in der Asien-Pazifik-Region. Allerdings sind kürzlich Unstimmigkeiten bezüglich des Transaktionswertes aufgetreten. Während Xerox von einem Wert von 1,5 Milliarden Dollar spricht, hat Ninestar Corp., der aktuelle Eigentümer von Lexmark, einen Verkaufspreis zwischen 75 und 150 Millionen Dollar offengelegt. Xerox bekräftigt jedoch seine Bewertung und erklärt, dass die 1,5 Milliarden Schulden und andere Verbindlichkeiten umfassen.
Finanzierungsstrategie und Dividendenkürzung
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Zur Finanzierung der Lexmark-Übernahme hat Xerox eine Emission von besicherten Anleihen im Wert von 800 Millionen Dollar eingeleitet. Dies umfasst 400 Millionen Dollar in First Lien Notes mit einem Zinssatz von 10,25%, die 2030 fällig werden, sowie 400 Millionen Dollar in Second Lien Notes mit einem Zinssatz von 13,5% und Fälligkeit 2031. Die Nettoerlöse sollen zusammen mit vorhandenen Barmitteln die Akquisition finanzieren und bestehende Schulden reduzieren.
Diese hohe Verschuldung hat bei Stakeholdern Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität von Xerox ausgelöst, besonders angesichts der hohen Zinssätze und der bereits bestehenden Schuldenlast. Die erheblichen Zinsverpflichtungen könnten die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen, seine Schulden zu bedienen und in Wachstumsinitiativen zu investieren. Parallel zur Schuldfinanzierung hat Xerox eine Reduzierung seiner Jahresdividende von 1,00 auf 0,50 Dollar je Aktie angekündigt, wirksam ab dem ersten Quartal 2025.
Marktreaktion und Zukunftsaussichten
Die Aktie reagierte auf diese Entwicklungen mit erhöhter Volatilität. Nach der Bekanntgabe der Lexmark-Übernahme verzeichnete der Kurs zunächst einen deutlichen Anstieg, jedoch haben Sorgen über das Schuldenniveau und die Dividendenkürzung zum aktuellen Kursrückgang beigetragen. Mit einem Abstand von 48,12% zum 200-Tage-Durchschnitt und einem Kursverlust von 25,37% innerhalb des letzten Monats spiegelt die aktuelle Bewertung die Skepsis des Marktes wider.
Die Umsetzung der strategischen Initiativen von Xerox, einschließlich der vorgeschlagenen Übernahme von Lexmark, der Schuldfinanzierung und der Dividendenanpassung, unterstreicht die Bemühungen des Unternehmens, sich zu transformieren und an die veränderte Marktlandschaft anzupassen. Die erfolgreiche Ausführung dieser Strategien wird entscheidend sein, um die finanzielle Gesundheit und Marktposition von Xerox langfristig zu sichern.
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