
Der Halbleiterausrüster verzeichnet einen erheblichen Wertverlust, während Experten unterschiedliche Zukunftsaussichten prognostizieren und technische Indikatoren weitere Schwäche andeuten.
Die KLA Corporation notierte am Mittwoch mit einem Schlusskurs von 617,50 Euro, was einen signifikanten Rückgang von 6,13 Prozent innerhalb der letzten Woche darstellt. Gegenüber dem 52-Wochen-Hoch von 823,90 Euro aus dem Juli 2024 hat die Aktie mittlerweile mehr als 25 Prozent an Wert eingebüßt.
Trotz der rückläufigen Kursentwicklung beurteilen Analysten die Zukunftsaussichten des Halbleiterausrüsters unterschiedlich. Morgan Stanley hat KLA am 31. März von "Equal Weight" auf "Overweight" heraufgestuft und ein Kursziel von 870 Euro festgelegt. Die Analysten prognostizieren, dass KLA den Wafer-Fab-Equipment-Sektor in den Jahren 2025 und 2026 übertreffen wird. Als Begründung nennen sie eine erwartete Intensivierung der Prozesskontrolle aufgrund größerer Chipflächen und einer steigenden Anzahl von Designstarts.
Gegensätzliche Einschätzungen und Marktaussichten
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Im Gegensatz dazu stufte Jefferies KLA am 27. März von "Buy" auf "Hold" herab und setzte ein Kursziel von 725 Euro fest. Die Analysten äußerten Bedenken hinsichtlich der Bewertung der Aktie, die mit einem hohen Multiplikator gehandelt wird, und verwiesen auf KLAs erhebliche Exponierung gegenüber dem chinesischen Markt.
Im Januar 2025 veröffentlichte KLA seine Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal, die eine starke finanzielle Leistung zeigten. Das Unternehmen kündigte zudem eine reguläre vierteljährliche Bardividende von 1,70 Dollar pro Aktie an, die am 4. März 2025 ausgezahlt wurde.
Die technischen Indikatoren signalisieren weiterhin Druck auf die Aktie. Mit einem Kurs, der fast 10 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt und dem 200-Tage-Durchschnitt liegt, zeigt die Aktie derzeit eine schwächere Performance als der breitere Markt. Der RSI-Wert von 41,5 deutet auf eine leicht überverkaufte Situation hin, während die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 37,56 Prozent auf erhöhte Marktunsicherheit schließen lässt.
Die Halbleiterausrüstungsbranche erlebt derzeit dynamische Verschiebungen, die durch technologische Fortschritte und geopolitische Faktoren beeinflusst werden. KLAs führende Position im Bereich der Prozesskontrolle könnte dem Unternehmen helfen, von Branchentrends zu profitieren, wenngleich die unterschiedlichen Perspektiven der Analysten die Komplexität des aktuellen Marktumfelds unterstreichen.
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