
Der Wein- und Champagnervertreiber konnte sein EBIT um 33% steigern, während Analysten ein Kurspotenzial von über 30% prognostizieren und die Dividende weiterhin attraktiv bleibt.
Die Hawesko Holding SE konnte im Geschäftsjahr 2024 ihr operatives Ergebnis (EBIT) deutlich verbessern. Während der Umsatz mit 637 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 660 Millionen Euro lag, stieg das EBIT von 24 Millionen Euro auf 32 Millionen Euro. Die Aktie schloss am Dienstag bei 24,30 Euro und liegt damit rund 23 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 31,50 Euro, das Mitte Juni 2024 erreicht wurde.
Mit dieser Entwicklung erfüllte der Wein- und Champagneranbieter seine eigenen Prognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Für 2025 erwartet das Unternehmen einen weiteren leichten Anstieg sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Steuern. Die detaillierte Prognose wird mit der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2024 am 24. April 2025 bekannt gegeben.
Attraktive Dividendenpolitik als Anlegerfokus
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Ein wesentlicher Aspekt des Wertpapiers ist die kontinuierliche Dividendenpolitik von Hawesko. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine durchschnittliche Ausschüttungsquote von über 70 Prozent des Nettogewinns aus und bietet aktuell eine Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent. Diese stabile Ausschüttungspolitik hebt Hawesko in einem ansonsten volatilen Marktumfeld hervor und dürfte besonders für dividendenorientierte Anleger von Interesse sein.
Analysten der DZ Bank sehen weiteres Potenzial für die Aktie. Für das Jahr 2026 prognostizieren sie einen Gewinn je Aktie von 2,12 Euro und leiten daraus ein Kursziel von 32 Euro ab. Dies würde im Vergleich zum aktuellen Kurs ein Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent bedeuten. Charttechnisch befindet sich das Papier derzeit in einer Konsolidierungsphase und bewegt sich im Bereich seiner 100-Tage-Linie.
Strategische Positionierung im stagnierenden Weinmarkt
Trotz des schwierigen Marktumfelds in der Weinbranche und eines Jahresverlaufs von -7,25 Prozent zeigt Hawesko eine robuste Geschäftsentwicklung. Während der Gesamtumsatz leicht zurückging, konnte das Unternehmen seine Ertragssituation deutlich verbessern, was für eine effektive Kosten- und Margenkontrolle spricht.
Mit Blick auf die langfristige Entwicklung bewegt sich die Aktie aktuell 7,05 Prozent über ihrem 52-Wochen-Tief von 22,70 Euro, das Ende November 2024 erreicht wurde. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt -4,32 Prozent, was auf eine gewisse Schwäche im längerfristigen Trend hindeutet. Die moderate Volatilität von annualisierten 21,59 Prozent über die letzten 30 Tage zeigt jedoch, dass das Wertpapier keinen übermäßigen Kursschwankungen unterliegt.
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