
Mizuho-Analyse zeigt geringere Bedrohung durch Apple Pay für PayPal im Ausland, während iOS-Marktanteile in Europa niedriger sind als in den USA.
Die Marktdominanz von Apple Pay stellt laut Analysten eine geringere Bedrohung für PayPal dar als bisher angenommen. Entgegen der verbreiteten Sorge um Marktanteilsverluste konnte ein Mizuho-Analyst aufzeigen, dass die internationale Position Apples in Schlüsselmärkten für PayPal weniger bedrohlich ist. Da mehr als 80 Prozent des Vorsteuergewinns von PayPal aus dem Nicht-US-Geschäft stammen, sind die globalen Markttrends entscheidender als die Entwicklungen im Heimatmarkt. In wichtigen europäischen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Italien hält das iOS-Betriebssystem deutlich kleinere Marktanteile als in den USA. In Deutschland beträgt der iOS-Anteil etwa 35 Prozent, während in Frankreich und Italien die Werte bei etwa 25 beziehungsweise 30 Prozent liegen. Der Analyst betonte zudem, dass in sieben der größten internationalen Märkte von PayPal Nicht-Apple-Geräte in den letzten 18 Monaten Marktanteile gewinnen konnten. Diese positiven Trends für PayPal spiegeln sich nach Einschätzung des Experten noch nicht im aktuellen Aktienkurs wider. Der Analyst bekräftigte seine optimistische Einschätzung für PayPal mit einem Kursziel von 96 Dollar, was einer Bewertung des Unternehmens zum 17-fachen des geschätzten Gewinns pro Aktie für 2026 entspricht.
Herausforderungen für Apples Produktstrategie
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Während PayPal in internationalen Märkten Stärke zeigt, sieht sich Apple mit Kritik an seiner Produktqualität und -strategie konfrontiert. Ein bekannter Finanzjournalist bemängelte in einem aktuellen Bericht die zunehmende Komplexität von Apple-Technologien und rief das Unternehmen dazu auf, "aufzuhören, Dinge zu reparieren, die nicht kaputt sind". Nach fast zwei Jahrzehnten als iPhone-Nutzer äußerte er Unzufriedenheit mit diversen Produktproblemen, darunter Fehler bei iOS-Aktualisierungen, ein zerkratztes iPhone-Display und unzuverlässige AirPods-Verbindungen. Der Journalist stellte die Vermutung an, dass sich Apples Prioritäten verschoben haben könnten - weg vom Kundenerlebnis hin zur Zufriedenstellung der Wall Street. Er wies darauf hin, dass Apple einen Großteil seines freien Cashflows für Aktienrückkäufe und Dividenden verwendet, was zu einem Rückgang der Nettobarmittel geführt hat. Im letzten Quartal flossen fast 24 Milliarden Dollar in Rückkäufe und 4 Milliarden in Dividendenzahlungen. Zusätzlich könnte Apple durch seine starke Abhängigkeit von der Fertigung in China in geopolitische Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik hineingezogen werden.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 2. April liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...