
Der Vermögensverwalter Allianz Global Investors passt seine Investmentstrategie an und kauft gleichzeitig eigene Wertpapiere in sechsstelliger Stückzahl zurück.
Die Allianz Global Investors sorgt mit einer grundlegenden Strategieänderung für Aufsehen auf dem Kapitalmarkt: Als eines der ersten europäischen Fondshäuser erlaubt der Vermögensverwalter künftig Investments in Rüstungsunternehmen auch in seinen Nachhaltigkeits-Fonds. Diese Entscheidung markiert einen bedeutsamen Wandel in der Investmentphilosophie des Unternehmens. Lange galten Rüstungsaktien wie Rheinmetall oder Hensoldt als nicht nachhaltig, da Waffen und Panzer mit der Zerstörung von Leben, Infrastruktur und Lebensräumen assoziiert wurden. Doch seit dem Ukraine-Krieg hat sich die Wahrnehmung in der Finanzbranche grundlegend verändert. Rüstung wird nun vielfach als Voraussetzung für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung betrachtet. Die Neuausrichtung der Allianz erfolgt zu einer Zeit, in der die globalen Märkte mit Unsicherheiten konfrontiert sind, nicht zuletzt durch die erwarteten handelspolitischen Entscheidungen aus den USA, die möglicherweise neue Importzölle mit sich bringen könnten.
Aktienrückkauf stärkt Kursposition
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Parallel zur strategischen Neuausrichtung setzt die Allianz auf die Stärkung ihrer eigenen Aktienposition. Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms, das Ende Februar angekündigt wurde, hat der Münchner Versicherungskonzern zwischen dem 21. und 28. März 2025 insgesamt 338.480 eigene Aktien erworben. Der Durchschnittskurs bewegte sich dabei in einer Range von 352,08 bis 356,57 Euro. Besonders bemerkenswert war der letzte Handelstag dieser Periode, an dem mit 58.000 Stück die größte Einzelposition erworben wurde. Der Erwerb erfolgte ausschließlich über die Börse im elektronischen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse sowie über ausgewählte multilaterale Handelssysteme. Diese Maßnahmen unterstreichen das Vertrauen des Managements in die eigene Geschäftsentwicklung und könnten sich positiv auf den Aktienkurs auswirken - besonders in Zeiten, in denen viele Marktteilnehmer angesichts globaler Handelsunsicherheiten eine abwartende Haltung einnehmen.
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