
Der schwedische Versicherungsgigant Folksam hat seine komplette Beteiligung an Tesla im Wert von etwa 160 Millionen Dollar verkauft. Als Hauptgrund für diese Entscheidung wurden erhebliche Bedenken bezüglich der Arbeitsrechte beim Elektrofahrzeughersteller genannt. Folksam, einer der größten Investoren Schwedens, hatte zuvor mehrfach gemeinsam mit anderen institutionellen Anlegern versucht, Einfluss auf die Arbeitspraktiken von Tesla zu nehmen - jedoch ohne Erfolg. Der Leiter der Vermögensverwaltung bei Folksam betonte, dass keine Verbesserung in Teslas Haltung zu Arbeitsfragen erkennbar gewesen sei, insbesondere was die anhaltende Weigerung betrifft, mit schwedischen Mechanikern Tarifverhandlungen zu führen. Diese Position hat seit Ende 2023 wiederholt Streiks ausgelöst und Gegenreaktionen von Gewerkschaften und Pensionsfonds in den nordischen Ländern hervorgerufen.
Marktentwicklung trotz wachsender Herausforderungen
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Ungeachtet dieses Rückschlags zeigte die Tesla-Aktie am Dienstag eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit mit einem Anstieg von 6,13% an der Nasdaq und übertraf damit den breiteren Markt trotz Unsicherheiten im Zusammenhang mit Donald Trumps vorgeschlagenen Zollmaßnahmen. Diese positive Bewegung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für Tesla, dessen Aktienwert in diesem Jahr bereits einen erheblichen Rückgang von 29,2% verzeichnet hat. Neben Arbeitsstreitigkeiten sieht sich der Konzern mit weiteren Herausforderungen konfrontiert: Die jüngsten Verkaufszahlen aus China zeigen einen Rückgang der in China hergestellten Elektrofahrzeuge um 11,5% im Vergleich zum Vorjahr, wobei im März 78.828 Fahrzeuge verkauft wurden. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Auslieferungen der in China produzierten Modelle 3 und Y allerdings um beachtliche 156,9%. Der chinesische Konkurrent BYD konnte hingegen seine Verkaufszahlen im gleichen Zeitraum um 23,1% auf 371.419 Einheiten steigern. Angesichts dieser gemischten Signale und des angespannten globalen Umfelds blicken Investoren nun gespannt auf Teslas Auslieferungszahlen für das erste Quartal, die für die zukünftige Aktienkursentwicklung entscheidend sein könnten.
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