
In einer Zeit steigender Erdgaspreise zeigt sich der europäische Energiesektor robust. Analysten prognostizieren für das erste Quartal 2025 eine deutliche Erholung der Nettoeinnahmen europäischer Energieunternehmen - mit einer geschätzten Gewinnsteigerung von nahezu 30 Prozent im Quartalsvergleich, obwohl die Brent-Rohölpreise in den ersten Monaten des Jahres weitgehend stabil blieben. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Aktivitäten von BP wider, wo das Unternehmen sein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm konsequent fortsetzt.
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass BP allein am 1. April 2025 insgesamt 7 Millionen eigene Aktien am Londoner Aktienmarkt und an der Cboe UK erworben hat. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei etwa 433 Pence pro Aktie, wobei die höchsten Zahlungen bei 437,50 Pence lagen. Diese Käufe folgen auf weitere umfangreiche Aktienerwerbe in den vorangegangenen Tagen - am 27. März hatte BP bereits über 6,48 Millionen Aktien zurückgekauft. Das Unternehmen plant, all diese Aktien in die eigene Schatzkammer zu überführen, was die Anzahl der am Markt verfügbaren Aktien reduziert und potenziell den Aktienkurs stützt.
Europäischer Energiesektor profitiert von Marktverhältnissen
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Der prognostizierte Ertragsanstieg im Energiesektor basiert auf verschiedenen günstigen Faktoren. Höhere europäische Erdgaspreise und möglicherweise verstärkte Handelsaktivitäten, besonders in den volatilen Gas- und Strommärkten, tragen maßgeblich zur Verbesserung der Geschäftslage bei. Fachleute erwarten zudem, dass die Upstream-Einheiten der Energieunternehmen ihre Erträge um etwa 12 Prozent steigern können - der erste sequentielle Anstieg seit fünf Quartalen, teilweise begünstigt durch eine saisonal niedrigere Kostenbasis. Für das erste Quartal schätzen Analysten einen Cash-Break-even-Ölpreis von 46 Dollar pro Barrel, um sowohl Investitionsausgaben als auch Dividendenzahlungen zu decken. Dies unterstreicht die Fähigkeit des Sektors, in diesem Jahr einen "überschüssigen" freien Cashflow zu generieren. Bei den einzelnen Aktien dürften BP, Equinor und Shell ein starkes sequentielles Wachstum verzeichnen. Gleichzeitig zeigen die Unternehmen eine klare Disziplin bei ihren Kapitalausgaben und priorisieren Aktionärsrenditen, was das Vertrauen der Anleger in den Sektor weiter stärken könnte.
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