
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Privatwirtschaft in den USA hat im März mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Beschäftigten um 155.000, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 120.000 erwartet. Im Februar hatte der Stellenaufbau bei revidiert 84.000 (zuvor 77.000) gelegen.
"Trotz der politischen Unsicherheit und der schlechten Stimmung unter den Verbrauchern bleibt unter dem Strich folgendes festzuhalten: Die Zahlen für den März waren gut für die Wirtschaft und die Arbeitgeber aller Größenordnungen, wenn auch nicht unbedingt für alle Sektoren", kommentierte Nela Richardson, Chefvolkswirtin bei ADP.
Der Arbeitsmarkt spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die Fed hatte zuletzt die Zinsen nicht angetastet, die Tür für Zinssenkungen aber offen gehalten. Die Zoll- und Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump hat zuletzt aber für große Verunsicherung gesorgt. An diesem Freitag wird der monatliche, offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung veröffentlicht./jsl/jkr/mis