
Der dänische Pharmariese verzeichnet weitere Kursverluste durch drohende US-Handelsabgaben, nachdem Produktionsengpässe bereits für Belastungen sorgten.
Die Aktie des dänischen Pharmaunternehmens Novo Nordisk befindet sich weiterhin auf Talfahrt. Nach einer kurzen Erholungsphase am Dienstag sank der Kurs erneut deutlich und durchbrach dabei das erst kürzlich markierte 52-Wochen-Tief. Am Handelsplatz notierte die Aktie zuletzt bei 62,83 Euro, was einem Tagesverlust von 0,70 Prozent oder 44 Cent entspricht. Die Gründe für den anhaltenden Abwärtstrend sind vielfältig: Nach internen Schwierigkeiten wie Engpässen bei den Produktionskapazitäten und enttäuschenden Studienergebnissen, die das Wertpapier bereits in den vergangenen Monaten belasteten, rückt nun besonders die amerikanische Zollpolitik in den Fokus der Anleger. Die bisher von Handelsabgaben verschonte Pharmabranche soll künftig mit Zöllen belegt werden, was insbesondere für Unternehmen wie Novo Nordisk, die stark vom US-Markt abhängig sind, erhebliche Auswirkungen haben könnte.
Europäische Pharmaindustrie unter Druck
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Der gesamte europäische Pharmasektor steht angesichts der angekündigten US-Zölle unter erheblichem Druck. Bislang genoss die Branche eine Sonderstellung und war von Handelszöllen ausgenommen. Nun scheint eine schrittweise Einführung von Handelsabgaben jedoch unausweichlich. Branchenvertreter drängen auf eine gestaffelte Umsetzung der Maßnahmen, um finanzielle Einbußen zu begrenzen und den Unternehmen Zeit für strategische Anpassungen zu geben. Die wachsende Unsicherheit an den Märkten hat bereits zu Warnungen mehrerer Pharmaunternehmen vor negativen Folgen geführt. Für Anleger von Novo Nordisk bedeutet dies eine Fortsetzung der turbulenten Phase, nachdem das Unternehmen in den letzten Monaten bereits mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Nach der jüngsten Kursabschwächung versucht sich die Aktie aktuell zu stabilisieren, doch die Aussichten bleiben angesichts der drohenden Handelshemmnisse vorerst eingetrübt.
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