
Der US-Konzern erweitert sein Portfolio im Bereich industrieller Drucklufttechnik durch die strategische Akquisition des deutschen Kompressorenherstellers.
Ingersoll Rand hat die Übernahme des deutschen Herstellers von Schraubenkompressoren, Frank Compressors, bekannt gegeben. Die am Dienstag veröffentlichte Vereinbarung verdeutlicht den Fokus des Unternehmens auf die Erweiterung seiner Präsenz im Markt für industrielle Druckluftsysteme. Mit einem aktuellen Kurs von 73,98 € befindet sich die Aktie derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 73,38 € und liegt deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt, was einem Abstand von -14,49% entspricht.
Die Übernahme von Frank Compressors stärkt die Reichweite von Ingersoll Rand im europäischen Markt. Frank bringt eine starke Präsenz in Deutschland und angrenzenden Regionen mit sowie ein vielfältiges Portfolio an öleingespritzten und ölfreien Kompressoren. Diese Produkte ergänzen das bestehende Angebot von Ingersoll Rand und verbessern die Fähigkeit des Unternehmens, umfassende Druckluftsysteme für verschiedene industrielle Anwendungen anzubieten.
Strategische Ausrichtung und Integrationsplanung
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Zu den wichtigsten Aspekten der Übernahme zählt, dass Frank Compressors auf Schraubenkompressoren bis 500 kW spezialisiert ist. Mit Fertigung und Forschung & Entwicklung in Deutschland wird die Marktnähe in der EU verstärkt. Die Transaktion steht im Einklang mit Ingersoll Rands M&A-Strategie, die auf margenstarke Geschäftsbereiche mit wiederkehrenden Umsätzen abzielt.
Ingersoll Rand plant, Frank in sein Industrial Technologies and Services (IT&S)-Segment zu integrieren. Diese anorganische Wachstumsstrategie durch gezielte Zukäufe bleibt ein wichtiger Faktor für die langfristige Wertschöpfung für Aktionäre, während das Unternehmen mit einem Jahresverlust von über 16% zu kämpfen hat. Die hohe Volatilität von 24% auf 30-Tage-Basis unterstreicht die aktuell herausfordernde Marktsituation.
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