
Das Schifffahrtsunternehmen investiert trotz Kursrückgang in zwei neue Tanker und zahlt weiterhin Dividenden, während der Vizevorsitzende seinen Anteil aufstockt.
Nordic American Tankers (NAT) hat im März 2025 zwei Suezmax-Tanker erworben, die 2016 in einer südkoreanischen Werft gebaut wurden. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 2,33 Euro und verzeichnete im Jahresvergleich einen deutlichen Rückgang von 37,04 Prozent. Die erste Tankerlieferung erfolgte bereits Ende März, während die zweite im April 2025 erwartet wird. Der Kaufpreis für die Schiffe bewegte sich im mittleren bis oberen 60-Millionen-Dollar-Bereich. Durch diese strategische Erweiterung wächst die Flotte des Unternehmens auf insgesamt 21 Suezmax-Tanker.
Diese Expansionsstrategie verfolgt NAT trotz des aktuell herausfordernden Marktumfelds im Rohöltankersektor. Im vierten Quartal 2024 erzielte das Unternehmen einen Time Charter Equivalent (TCE) von 26.416 USD pro Tag und Schiff, während die Betriebskosten bei etwa 9.000 USD pro Tag lagen. Auf Basis dieser Ergebnisse erklärte NAT eine Dividende von 0,06 USD pro Aktie, die am 24. März 2025 an registrierte Aktionäre ausgezahlt wurde. Diese kontinuierliche Dividendenpolitik unterstreicht die Strategie des Unternehmens, selbst in schwierigeren Marktphasen Werte an die Aktionäre zurückzugeben.
Signifikante Insider-Investitionen
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Bemerkenswert sind die jüngsten Insider-Investitionen des stellvertretenden Vorsitzenden Alexander Hansson, der im März 2025 seinen Aktienanteil um insgesamt 300.000 Stück erhöhte. Der Einstieg erfolgte in drei Tranchen: am 4. März erwarb er 100.000 Aktien zu je 2,45 USD, am 14. März weitere 100.000 Aktien zu 2,4975 USD und am 18. März nochmals 100.000 Aktien zum Preis von 2,6368 USD pro Stück. Nach diesen Zukäufen hält Hansson nun 4,3 Millionen Aktien, was die Hansson-Familie zur größten privaten Aktionärsgruppe bei Nordic American Tankers macht.
Diese substanziellen Insider-Käufe können als Vertrauensbeweis in die langfristige Unternehmensstrategie interpretiert werden, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Kursentwicklung. Die Aktie notiert derzeit mehr als 42 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 4,02 Euro und hat seit Jahresbeginn 6,29 Prozent an Wert verloren. Technisch betrachtet liegt der Kurs mit 21,38 Prozent deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt, was die anhaltenden Herausforderungen im Marktumfeld widerspiegelt. Dennoch deutet die Kombination aus Flottenexpansion, Dividendenkontinuität und Insider-Käufen auf ein langfristiges Vertrauen in die Geschäftsentwicklung hin.
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