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MÄRKTE USA/Wenig Bewegung vor Zollankündigungen

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE USA/Wenig Bewegung vor Zollankündigungen

DOW JONES--Die Indizes an der Wall Street legen am Mittwochmittag (Ortszeit) leicht zu, bewegen sich insgesamt aber kaum von der Stelle. Im Vorfeld der geplanten Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump wagen sich die Investoren nicht aus der Deckung. Nach Börsenschluss wird Trump Details zu den zahlreichen Zollerhöhungen bekannt geben, die er in den zurückliegenden Wochen angedroht hat. Die Erhöhungen sollen sofort in Kraft treten, wie es aus dem Weißen Haus hieß. Strafzölle von 25 Prozent auf Autos und Autoteile, die nicht in den USA hergestellt wurden, wurden bereits vergangene Woche angekündigt und gelten schon ab dem heutigen Mittwoch.

Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,1 Prozent auf 42.047 Punkte, der S&P-500 erhöht sich um 0,2 Prozent und für den Nasdaq-Composite geht es um 0,4 Prozent nach oben.

"Eine Vielzahl von Ergebnissen sind möglich, und es gibt mehrere Schlüsselbereiche der Ankündigung, die wir beobachten werden", sagen die Ökonomen von Goldman Sachs. Dazu gehörten die vollständige Liste der betroffenen Länder, die Höhe des durchschnittlichen Zollsatzes und der Zeitplan für die Umsetzung.

An Konjunkturdaten wurde der ADP-Arbeitsmarktbericht für März veröffentlicht, der einen Vorgeschmack auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag geben dürfte. Demnach wurden im Privatsektor der US-Wirtschaft im vergangenen Monat 155.000 Stellen geschaffen. Volkswirte hatten einen Zuwachs von 120.000 prognostiziert. Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im Februar gegenüber dem Vormonat dagegen etwas stärker erhöht als erwartet.

Tesla-Aktie steigt trotz schwachen Absatzzahlen

Schwache Absatzzahlen drücken nur kurzzeitig auf die Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla. Die Papiere, die zuletzt kräftig gefallen waren, steigen um 3,2 Prozent. Weltweit ist der Autoabsatz von Tesla im ersten Quartal um 13 Prozent zurückgegangen. Dies ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die zunehmende Ablehnung des umstrittenen CEO und Firmengründers Elon Musk dem Geschäft des Autoherstellers schadet. Das Unternehmen hatte bereits in den vergangenen Monaten weniger Fahrzeuge verkauft.

Negativ werden auch die Absatzzahlen von Rivian aufgenommen. Der Konzern hat ebenfalls weniger Fahrzeuge ausgeliefert als erwartet, die Jahresprognose aber bekräftigt. Die Aktie fällt um 5,2 Prozent.

Die anhaltend hohe Unsicherheit treibt Anleger weiter in den "sicheren Häfen" Gold. Der Preis des Edelmetalls bewegt sich in der Nähe des jüngst erreichten Rekordhochs. Am Anleihemarkt erholen sich die Renditen leicht von den jüngsten kräftigen Abgaben. Die Rendite zehnjähriger Papiere gewinnt 2,0 Basispunkte auf 4,18 Prozent.

Der Dollar gibt leicht nach; der Dollarindex sinkt um 0,3 Prozent. Die US-Währung dürfte weiterhin mit Unsicherheit behaftet sein, erwartet Pepperstone. Erst einmal gelte es, die Reaktionen der von den Zöllen betroffenen Handelspartner abzuwarten. Außerdem stelle sich die Frage, was Trump nach seinen Zollbeschlüssen als nächstes tun werde. Seine ganze Präsidentschaft werde durch ein ständiges Hin und Her geprägt sein.

Der Euro steigt zum Dollar. Die ING berichtet von Kaufinteresse im Euro bei Notierungen unter 1,08 Dollar. Die Investoren seien wohl nicht bereit, das Narrativ von den negativen Folgen der US-Zölle für den Euro zu übernehmen, vermuten die Analysten.

Die Ölpreise legen leicht zu. Die Notierungen würden gestützt von den jüngsten Drohungen Trumps gegen Russland und den Iran. Dazu komme ein überraschender Anstieg bei den wöchentlichen US-Öllagerdaten. Es belastet dagegen die Befürchtung, dass die US-Zollpolitik die Konjunktur und damit die Nachfrage nach Öl schwächen werde, heißt es aus dem Handel.

=== 
INDEX     zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA     42.046,87    +0,1%   56,91   -1,3% 
S&P-500    5.643,76    +0,2%   10,69   -4,6% 
NASDAQ Comp 17.515,65    +0,4%   65,76   -9,6% 
NASDAQ 100  19.491,93    +0,3%   55,51   -7,5% 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:10  % YTD 
EUR/USD     1,0867    +0,7%   1,0795   1,0805  +4,3% 
EUR/JPY    162,9865    +0,9%  161,5345  161,4475  -0,8% 
EUR/CHF     0,9584    +0,5%   0,9536   0,9538  +2,0% 
EUR/GBP     0,8376    +0,3%   0,8354   0,8362  +1,0% 
USD/JPY    149,9860    +0,2%  149,6495  149,4195  -4,9% 
GBP/USD     1,2973    +0,4%   1,2922   1,2921  +3,2% 
USD/CNY     7,1776    -0,1%   7,1815   7,1783  -0,4% 
USD/CNH     7,2759    -0,1%   7,2807   7,2805  -0,7% 
AUS/USD     0,6299    +0,4%   0,6277   0,6278  +1,4% 
Bitcoin/USD 86.820,75    +1,8% 85.260,50 84.403,15  -8,6% 
 
ROHÖL     zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    71,49     71,2   +0,4%    0,29  +6,1% 
Brent/ICE    74,66    74,51   +0,2%    0,15  -0,6% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3126,73   3113,80   +0,4%   12,93 +18,7% 
Silber      31,11    31,34   -0,7%   -0,23 +12,0% 
Platin     896,91    912,05   -1,7%   -15,14  +4,2% 
Kupfer      5,03     5,04   -0,0%    0,00 +24,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/

(END) Dow Jones Newswires

April 02, 2025 12:11 ET (16:11 GMT)

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